StartseiteAktuellesNachrichtenVon Harvard nach Heidelberg, von Peking nach Köln: Humboldt-Professuren 2017 verliehen

Von Harvard nach Heidelberg, von Peking nach Köln: Humboldt-Professuren 2017 verliehen

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Sechs Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland sind in Berlin mit dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet worden, der Alexander von Humboldt-Professur. Der Preis holt internationale Spitzenforscher an deutsche Universitäten.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der Präsident der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz überreichten die Preise während einer Festveranstaltung.

„Die Freiheit der Wissenschaft ist nicht verhandelbar. Sie besitzt zu Recht Verfassungsrang, denn sie betrifft elementare Grundlagen unserer Demokratie. Als solch wichtige Teile unserer Gesellschaft sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch viel mehr die Öffentlichkeit suchen, ihre Arbeit darstellen und in Debatten einsteigen. Hier bitte ich auch unsere Humboldt-Professoren: Gehen Sie als Vorbilder voran“, sagte Johanna Wanka. „Akademische Freiheit und Freiräume für kritisches Denken sind die besten Voraussetzungen für Debatten, die Gesellschaften weiterbringen.“

Die Preisträger wurden von deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen nominiert und sollen nun dort Teams und Strukturen aufbauen. Es sind Largus T. Angenent, Jijie Chai, Wolf B. Frommer, Ran Hirschl, Till Winfried Bärnighausen und Sven Bernecker. Sie werden in Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Köln und Tübingen forschen. Die Auszeichnung ist mit je fünf Millionen Euro für experimentell und je dreieinhalb Millionen Euro für theoretisch arbeitende Wissenschaftler dotiert.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung Redaktion: Länder / Organisationen: Global Themen: Förderung Bildung und Hochschulen Fachkräfte

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