StartseiteAktuellesNachrichtenVorläufige Einigung bei Haushaltsstreit im US-amerikanischen Kongress

Vorläufige Einigung bei Haushaltsstreit im US-amerikanischen Kongress

Berichterstattung weltweit

Die Suche nach einer Lösung des Haushaltsstreits in den USA hat nach dem vorübergehenden sogenannten "Shutdown" ein vorläufiges Ende gefünden. Nachdem die Verhandlungen im US-Senat zunächst gescheitert waren, blieben viele öffentliche Einrichtungen am Montag den 22. Januar 2018 geschlossen. Betroffen waren etwa 850.000 zwangsbeurlaubte öffentliche Angestellte.

Laut dem Wissenschaftmagazin Science hätte ein lang andauernder "Government Shutdown" auch weitreichende Folgen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehabt. So herrschte zunächst viel Ungewissheit in der Wissenschaft über die Auswirkungen des Shutdown auf die eigene Arbeit. Viele Bundesbehörden hatten erst sehr spät Memos verschickt, durch welche den Mitarbeitern genauere Hinweise mitgeteilt wurden. Der letzte Shutdown im Oktober 2013 dauerte 16 Tage an.

Die gestrige Einigung im Kongress und die inzwischen erfolgte Unterzeichnung durch den Präsidenten verschafft den Akteuren nun einige Wochen Zeit, um bis zum 8. Februar abschließend eine Einigung über den Haushalt des Fiskaljahres 2018 zu erzielen. Formell läuft dieses bereits seit Oktober 2017.

Zum Nachlesen

Hinweis der Redaktion

Diese Meldung zum Shutdown erschien zuerst am 22.01.2018 und wurde nach der Einigung im US-Kongress am 23.01.2018 aktualisiert und ergänzt.

Quelle: Science / tagesschau Redaktion: von Andreas Ratajczak, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: USA Themen: Strategie und Rahmenbedingungen Infrastruktur Förderung sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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