StartseiteLänderAfrikaAfrika: Weitere LänderBaumwollinitiative "Cotton made in Africa" weitet Hilfe zur Selbsthilfe in der Subsahara aus

Baumwollinitiative "Cotton made in Africa" weitet Hilfe zur Selbsthilfe in der Subsahara aus

Neben langjährigen Partnern profitieren aktuell 70.000 Kleinbauern zum ersten Mal von der Baumwollinitiative

Knapp 70.000 Kleinbauern aus Ghana, Sambia, Simbabwe und Côte d'Ivoire profitieren erstmalig vom Programm der Cotton made in Africa (CmiA) Initiative und können CmiA-geprüfte Baumwolle vermarkten. Damit weitet die Initiative ihre Zusammenarbeit mit kleinbäuerlichen Familien in Subsahara Afrika weiter aus und trägt maßgeblich dazu bei ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Laut Human Development Index der Vereinten Nationen gehören Ghana, Sambia, Simbabwe und Côte d'Ivoire zu den am geringsten entwickelten Staaten der Welt. Um ihre Potenziale speziell im landwirtschaftlichen Bereich besser nutzen zu können, setzt CmiA beim nachhaltigen und effizienten Baumwollanbau an. Erstmals ist die Initiative in Ghana aktiv und kooperiert dort mit knapp 9.000 Kleinbauern und der Baumwollgesellschaft Olam. In Simbabwe, Sambia und Côte d'Ivoire konnte die Initiative bereits erfolgreich dazu beitragen die Lebensbedingungen der Kleinbauern zu verbessern. Nach erfolgreicher Verifizierung gemäß CmiA-Standard sind nun weitere 61.000 Baumwollbauern und die Baumwollgesellschaften Alliance in Simbabwe und Sambia sowie Seco in Côte d'Ivoire Partner der Initiative. In Schulungen vermittelt Cotton made in Africa den Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden, die ihnen helfen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen zu erzielen.

Christoph Kaut, Geschäftsführer der Aid by Trade Foundation, freut sich über diesen erneuten Meilenstein: "Im Kontext der neu geschlossenen Kooperationen mit CmiA profitieren nicht nur die Kleinbauern sondern auch ihre Familienangehörigen: In Ghana können wir so knapp 100.000 Menschen, in Simbabwe, Sambia und der Elfenbeinküste  ca. 486.000 Personen erreichen. Das ist ein großartiger Erfolg für alle Beteiligten in den Baumwollanbaugebieten Subsahara Afrikas und für unsere Initiative." Insgesamt nehmen aktuell 435.000 Kleinbauern und  inkl. der Familienangehörigen über 3,2 Millionen Menschen an CmiA teil.

Cotton made in Africa

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF), die durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe leistet, um die Lebensbedingungen von Baumwollbauern und deren Familien in Subsahara Afrika zu verbessern. Aktuell nehmen rund 435.000 Kleinbauern aus Sambia, Simbabwe, Mosambik, Malawi, Ghana und Côte d'Ivoire an CmiA teil. In Schulungen vermittelt die Initiative den Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden, die ihnen helfen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen zu erzielen. Eine von der Stiftung aufgebaute Allianz von internationalen Textilunternehmern kauft die nachhaltig erzeugte CmiA-Baumwolle ein und führt eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Sie wird in den Anbauregionen re-investiert.


Pressekontakt:

Christina Bredehorst
Presse & Kommunikation
Aid by Trade Foundation
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Fax: +49 (0) 40 64 61 10 09
E-Mail: christina.bredehorst(at)abt-foundation.org

Quelle: Aid by Trade Foundation (AbTF) Redaktion: Länder / Organisationen: Ghana Côte d'Ivoire Region südliches Afrika Themen: Wirtschaft, Märkte sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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