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Humboldt-Kolloquium zur Forschungszusammenarbeit in Afrika

Vom 6.-8. März 2014 kommen in Nairobi hochrangige Experten aus Wissenschaft, Politik und Forschungsförderung zusammen, um über den Ausbau des deutsch-afrikanischen Wissenschaftleraustauschs und die Rolle von Forschung und Entwicklung für die Gesellschaft zu diskutieren.

Zu dem interdisziplinären Kolloquium „Die Macht wissenschaftlicher Exzellenz – Ausbau akademischer Kapazitäten in Afrika“ hat die Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der kenianischen National Commission for Science, Technology and Innovation und The World Academy of Sciences eingeladen. Neben rund 50 Alumni der Stiftung nehmen 65 Nachwuchswissenschaftler teil.

Das Kolloquium wird von Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem deutschen Botschafter Andreas Peschke sowie von Hamadi Iddi Boga, Leiter des Taita Taveta University College und Humboldt-Vertrauenswissenschaftler, eröffnet.

Während der Tagung werden Themen rund um die Bedeutung wissenschaftlicher Exzellenznetzwerke für eine nachhaltige Entwicklung Afrikas erörtert. Neben einer Plenumsdiskussion und Plenumsvorträgen von Günter Nooke, dem Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, sowie Batmanathan Dayanand Reddy, dem Präsidenten der Academy of Science of South Africa, finden fachliche Workshops statt, in denen sich Humboldt-Alumni und Nachwuchswissenschaftler über aktuelle Forschungsprojekte austauschen können.

Im Rahmen der Veranstaltung werden außerdem junge afrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem von Humboldtianern verliehenen „AGNES Grant for Junior Researchers“ ausgezeichnet und erhalten damit eine finanzielle Unterstützung sowie den Rat erfahrener Mentoren aus der Wissenschaft.

Aktuell führt die Humboldt-Stiftung eine Reihe neuer Initiativen zur Stärkung ihres Netzwerks in Afrika durch. Das Humboldt-Kolloquium ist einer der Höhepunkte dieses Engagements. Seit ihrem Bestehen hat die Humboldt-Stiftung 1.165 Forschungsstipendien und 12 Forschungspreise an Wissenschaftler aus Afrika vergeben. Bereits 1957 kam der erste kenianische Humboldt-Stipendiat nach Deutschland. Den Ausbau wissenschaftlicher Exzellenz in Entwicklungs- und Schwellenländern fördert die Humboldt-Stiftung mit Georg Forster-Forschungsstipendien (HERMES) für Postdoktoranden und erfahrene Wissenschaftler sowie mit dem Georg Forster-Forschungspreis.

Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Angola Benin Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Kamerun Kenia Namibia Nigeria Region Ostafrika Region südliches Afrika Region Westafrika Ruanda Senegal Somalia Südafrika Tansania Togo Zentralafrikanische Republik Themen: Bildung und Hochschulen Förderung sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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