StartseiteLänderAfrikaAfrika: Weitere LänderOldenburger Forschende bauen Master-Studiengang in Ostafrika weiter aus

Oldenburger Forschende bauen Master-Studiengang in Ostafrika weiter aus

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Das Deutsch-Tansanische Exzellenzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien in Ostafrika wird mit dem Deutsch-Afrikanischen Exzellenzzentrum für Hochschulbildung in der Ostafrikanischen Gemeinschaft fortgeführt und erhält mehr als vier Millionen Euro Förderung.

Oldenburger Wirtschaftsinformatiker um Prof. Dr. Jorge Marx Gómez haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Partnern in Tansania ein Exzellenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien aufgebaut. Dem Projekt „Centre of Excellence for ICT in East Africa“ (CENIT@EA) folgt nun das Projekt „German-African Higher Education Excellence Centre in the East African Community“ (dskills@ea-CENIT@EA) nach. Es setzt die begonnenen Maßnahmen weiter um und erweitert diese, um das Exzellenzzentrum langfristig in lokale Hände zu übergeben.

Die Fördersumme von 4,2 Millionen Euro für das im Juli gestartete Folgeprojekt stellen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und der Deutsche Akademische Austauschdienst bereit. Im Mittelpunkt steht der 2019 im Rahmen des Vorgängerprojekts implementierte Master-Studiengang „Embedded and Mobile Systems“ an der Nelson Mandela African Institution of Science and Technology (NM-AIST) in Arusha, Tanzania. Er beschäftigt sich mit eingebetteten und mobilen Systemen, also Computersystemen, die Geräte wie Fernseher, Waschmaschinen, selbstfahrende Autos oder auch Smartphones steuern und überwachen. Die Studierenden absolvieren ein zweijähriges Programm mit theoretischen Grundlagen der Informationswissenschaft und praktischen Methoden der Software-Entwicklung. Das neue Projekt will die Qualität des Studiengangs weiter steigern, ihn an die Anforderungen der Industrie in Ostafrika anpassen und reakkreditieren. Dies soll dazu beitragen, die Abwanderung von Fachkräften zu reduzieren.

Am Projekt dskills@EA - CENIT@EA sind neben der Universität Oldenburg und NM-AIST die University of Dar Es Salam (Tansania), die University of Technology and Arts of Byumba (Ruanda), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Hochschule Mannheim beteiligt. Darüber hinaus sind die Universität Freiburg, die Moi University (Kenia) und die Kabale University (Uganda) in die akademische Partnerschaft einbezogen, um das Wissen im Bereich mobiler und eingebetteter Systeme speziell in Ostafrika zu erhöhen.

Quelle: Universität Oldenburg/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Kenia Region Ostafrika Ruanda Tansania Uganda Themen: Bildung und Hochschulen Förderung Information u. Kommunikation Infrastruktur

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