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Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm stellt Afrika-Projekte im Bundestag vor

Förderung der regionalen Entwicklung in Subsahara-Afrika und Weiterbildung afrikanischer Gesundheitsexperten durch e-Learning – mit neuen Projekten stellte die Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm (HNU) das Africa Centre der HNU und das Bayerische Forschungsinstitut für Afrikastudien BRIAS vor. Sie war zu Gast in der Sitzung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Bundestag. Das Treffen auf Bundesebene diente dem Erfahrungsaustausch.

„Unsere 10-jährige Expertise im Bereich Forschung und Lehre mit Afrikabezug und unsere Afrika-Aktivitäten haben großes Interesse geweckt – der Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war von unseren neuen Schwerpunkten beeindruckt und möchte uns bei der Umsetzung zu unterstützen“, so Prof. Dr. Uta M. Feser, Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm.

Professorinnen und Professoren im Africa Centre der HNU, das 2013 von Prof. Dr. Rainer Burk gegründet wurde, forschen und lehren seit 2005 zu Themen mit Afrikabezug und haben einige Projekte und Kooperationen angestoßen und geschlossen. Mit zwei neuen Projektvorhaben integrieren die Lehrenden im Africa Centre weitere Kernkompetenzen der Hochschule: e-Learning und Konzepte zur Schaffung von Wirtschaftskraft mittels erneuerbarer Energien.

Prof. Dr. Rainer Burk, Leiter des Africa Centres, wird mit HNU-Professorinnen und -Professoren und mit afrikanischen Universitäten, Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen e-Learning-Methoden und Lerneinheiten entwickeln und umsetzen. Ziel ist es, mit digitalen Lehrangeboten afrikanische Mediziner und Gesundheitsexperten berufsbegleitend zu schulen – und das über den ganzen Kontinent. Ein möglicher Ansatz dazu wäre, sogenannte eCenter in bestimmten Regionen Afrikas zu schaffen, die als Anlaufstellen zum Thema E-Learning für afrikanische Länder und Hochschulen auch kostenlose e-Learning-Angebote anbieten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der regionalen Entwicklung der Subsahara-Afrika. Vor allem dort ist der Mangel an Arbeitsplätzen groß und dementsprechend die Armut. Mit Hilfe erneuerbarer Energien werden Unternehmensgründungen und die Entwicklung von Geschäftsmodellen gefördert und damit Arbeitsplätze geschaffen.

Bereits seit 2005 forschen und lehren an der HNU Expertinnen und Experten für Projekte in afrikanischen Ländern – vor allem im Gesundheitsbereich. 15 Projekte in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) wurden seither umgesetzt, vier Master-Programme etabliert und acht Kooperationen mit afrikanischen Hochschulen geschlossen. Seit 2013 gibt es für alle Projekte und Angebote der Hochschule mit Afrikabezug ein eigenes Africa Centre, das von Prof. Dr. Rainer Burk gegründet wurde und geleitet wird.

Aufgrund ihrer Afrikakompetenzen ist die HNU Gründungsmitglied des Bayerischen Forschungsinstituts für Afrikastudien (Bavarian Research Institute of African Studies,BRIAS). Die Kooperation der vier bayerischen Hochschulen und Universitäten Bayreuth, Würzburg, der Technischen Hochschule Ingolstadt und der HNU hat zum Ziel, die Forschung mit Afrikabezug zu stärken und auszubauen.

Quelle: Hochschule Neu-Ulm / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Angola Benin Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Kamerun Kenia Namibia Nigeria Region Ostafrika Region südliches Afrika Region Westafrika Ruanda Senegal Somalia Südafrika Tansania Togo Zentralafrikanische Republik Themen: Bildung und Hochschulen sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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