StartseiteLänderAfrikaGhanaStartschuss für die Reformpartnerschaft mit Ghana

Startschuss für die Reformpartnerschaft mit Ghana

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Deutschland wird Ghana bei der Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und der beruflichen Bildung zusätzlich mit insgesamt 100 Millionen Euro unterstützen.

Beim EU-Afrika-Gipfel hatte die Bundesregierung bereits Reformpartnerschaften mit der Elfenbeinküste und Tunesien unterzeichnet, nun folgt Ghana als drittes Reformpartnerland. Mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung startete die Unterstützung beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Förderung von Energieeffizienz in Ghana.

Die Reformpartnerschaften bilden den deutschen Beitrag zur G20-Initiative "Compact with Africa". Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern und damit mehr Beschäftigung in Afrika zu schaffen. Die Reformpartnerschaft ist Bestandteil des von Entwicklungsminister Müller aufgelegten Marshallplans mit Afrika, der unter anderem eine breitenwirksame, durch den Privatsektor gestützte nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und gute Regierungsführung fordert. 

Ghana wird sich zukünftig im Rahmen des "Compact with Africa" und der Reformpartnerschaft für konkrete Reformen für mehr Wachstum und Beschäftigung einsetzen. Eine Schlüsselstellung wird hierbei der Reform des Energiesektors zukommen. Das Land verfügt über ein hohes Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energien und möchte diese ausbauen. 

Ghana ist langjähriges Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Für 2015 bis 2017 erhält Ghana im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit rund 157 Millionen Euro.

Zudem wurde in Accra ein weiteres Migrationsberatungszentrum eröffnet. Als erste Anlaufstelle vor Ort vermittelt das Zentrum Unterstützungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Ziel ist es, Bleibeperspektiven im Heimatland zu schaffen, illegaler Migration vorzubeugen und die Reintegration von Rückkehrern zu unterstützen.

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Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Ghana Themen: Energie Förderung Umwelt u. Nachhaltigkeit

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