StartseiteLänderAfrikaSüdafrikaBekanntmachung des BMBF zur Förderung von afrikanisch-deutschen Kooperationen im Rahmen des "Programme Advocating Women Scientists in STEM"

Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von afrikanisch-deutschen Kooperationen im Rahmen des "Programme Advocating Women Scientists in STEM"

Stichtag: 10.10.2019 Programmausschreibungen

Bekanntmachung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung: Richtlinie zur Förderung von afrikanisch-deutschen Kooperationen im Rahmen des "Programme Advocating Women Scientists in STEM" (PAWS) vom 24. Juli 2019 (Bundesanzeiger vom 22.08.2019)

Die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist eines der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goal 5: "Achieve gender equality and empower all women and girls") und damit von globaler Relevanz. Aus diesem Grund adressiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses und die Repräsentanz von Frauen in akademischen Führungsrollen prominent in seiner neuen Afrika-Strategie. Als eines von zwei Querschnittsthemen wird die Förderung von Frauen in Hochschulbildung, Forschung und Innovation als entscheidender Faktor für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des afrikanischen Kontinents anerkannt. Die Intention des BMBF ist dabei die qualitative Steigerung der Beschäftigung von Frauen und eine langfristige systemische Entwicklung von Wissenschaftsorganisationen; insbesondere in den MINT-Fächern (im Englischen: STEM), in denen die Repräsentanz von Frauen meist besonders gering ist.

Zentrales Ziel der Maßnahme ist die nachhaltige Verbesserung der Bedingungen für Frauen in Wissenschaftseinrichtungen, insbesondere in Afrika. Die über die Zuwendungen unterstützten Vorhaben haben jeweils die folgenden Aufgabenstellungen zu bearbeiten:

a) Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben von hoher Qualität und Originalität zum beiderseitigen Nutzen,

b) Identifizierung von Forschungsthemen, die einen lokalen Bedarf adressieren,

c) Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses, insbesondere bei afrikanischen Partnern,

d) Unterstützung der internationalen Vernetzung von Wissenschaftlerinnen.

Zur Erreichung der Ziele der Bekanntmachung sind zwei Förderphasen vorgesehen. Im Rahmen einer Definitionsphase soll das geplante Forschungsvorhaben inhaltlich und organisatorisch vorbereitet werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, sowohl bestehende Kooperationen deutscher Antragstellerinnen/Antragsteller mit afrikanischen Partnern weiter auszubauen als auch neue Kooperationen zu initiieren. Dies dient der Vorbereitung einer Vollantragstellung zum Ende der Projektlaufzeit. Nach einer positiven Bewertung der Definitionsphase kann das Forschungsprojekt in der anschließenden Hauptphase umgesetzt werden. Langfristiges Ziel ist hierbei der Aufbau intensiver und nachhaltiger Kooperationen mit Partnerinstitutionen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, beauftragt. Das Antragsverfahren für die Definitionsphase ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens 10. Oktober 2019 zunächst eine Projektskizze vorzulegen.

Quelle: BMBF Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Ägypten Algerien Angola Benin Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Kamerun Kenia Libyen Mali Marokko Namibia Niger Nigeria Region Ostafrika Region südliches Afrika Region Westafrika Ruanda Senegal Somalia Südafrika Tansania Togo Tunesien Zentralafrikanische Republik Themen: Fachkräfte Förderung

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