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UAS7 will Partnerschaften in Lateinamerika stärken

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

UAS7 ist der Zusammenschluss von sieben forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Das Verbindungsbüro der UAS7 Lateinamerika arbeitet daran, seine Partnerschaften mit Institutionen in Lateinamerika weiter zu stärken. Der Geschäftsführer der UAS7 Claus Lange und der Leiter des Büros in Lateinamerika Sebastian Rocca haben dazu im vergangenen September gemeinsam eine Reise über drei Wochen unternommen, um verschiedene Institutionen in Argentinien, Bolivien und Brasilien zu besuchen.

Auf dem Programm standen unter anderem Besuche bei Universitäten, Forschungsfördereinrichtungen, Botschaften und Handelskammern. Ziel der Reise war es, die bestehenden Partnerschaften zu stärken sowie neue Programme und Dienstleistungen der UAS7 vorzustellen, die für die lateinamerikanischen Institutionen interessant sein können.

Das UAS7-Lateinamerika-Büro präsentierte im Rahmen von zwei Veranstaltungen in Brasilien auch die Möglichkeiten von Studium und Forschung der Allianz: Beim „Tag der offenen Tür“ in Rio de Janeiro am 10. Oktober und während der Veranstaltung "Study in Germany", die am 16. November in São Paulo stattfand.

Der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) veranstaltete "Tag der offenen Tür" ist in erster Linie an diejenigen gerichtet, die sich für ein Studium in Deutschland interessieren. Bei der diesjährigen Veranstaltung (insgesamt gab es bereits sechs Ausgaben) nahmen etwa 90 Leute teil. Diese hatten die Gelegenheit in Einzelgesprächen Fragen zu stellen und an Vorträgen des DAAD sowie von Vertretern deutscher Hochschulen teilzunehmen.

Das Lateinamerika-Büro der UAS7 stellte nicht nur die Mitglieder und Aktivitäten der Universitätsallianz vor, sondern war auch mit einem Stand auf der Veranstaltung präsent, an dem sich mehr als 40 Besucher informierten“, sagte Rocca. „Die meisten dieser Besucher zeigten vor allem Interesse an den Bereichen Ingenieurwissenschaft, Kunst und Management.

Im Rahmen der Veranstaltung „Study in Germany“, die in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Schule organisiert wurde, nahmen mehr als 40 Studierende der Einrichtung teil. „Die Humboldt-Schule bietet seit mehr als 30 Jahren eine duale Berufsausbildung an. Es ist das größte duale Berufsausbildungsinstitut außerhalb Deutschlands in den Bereichen Industrie, Logistik, Management und Versicherung“, sagt Rocca. „Dieses Lehrsystem verbindet theoretischen Unterricht in der Hochschule mit praktischer Ausbildung in verschiedenen Unternehmen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Bescheinigung für den Eintritt in eine Fachhochschule [Fachhochschulreife] zu erhalten, die es ermöglicht, nach Abschluss der Ausbildung das Studium an einer deutschen Hochschule zu beginnen", fügt er hinzu.

Während der Veranstaltung präsentierte ein DAAD-Vertreter in São Paulo weitere Möglichkeiten des Studiums in Deutschland sowie Stipendien und das Bildungssystem des Landes. Folgend gab Rocca in seinem Vortrag einen Einblick in die Aktivitäten der UAS7, stellte die Mitglieder sowie mögliche Aktivitäten und Programme für Bachelor und Master vor.

Über UAS7

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss von sieben forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die Fachhochschule Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen.

Quelle: Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus - São Paulo / UAS7 Redaktion: von Andreas Ratajczak, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Argentinien Bolivien Brasilien Themen: Bildung und Hochschulen

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