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CNRS@CREATE: Französisches Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung eröffnet in Singapur erste Auslandsniederlassung

Berichterstattung weltweit

Das französische Nationale Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS baut seine Aktivitäten in Singapur aus und wird Partner des Exzellenzcampus CREATE.

Das CNRS (Centre national de la recherche scientifique) wird Partner des singapurischen Exzellenzcampus für Forschung und Technologieunternehmen CREATE (Campus for Research And Technological Enterprise). Es handelt sich um die erste institutionelle Auslandsniederlassung der renommierten französischen Forschungseinrichtung. In Präsenz des CNRS-Präsidenten Antoine Petit fand die offizielle Einweihung von CNRS@CREATE am 25. Juni 2019 auf dem Campus statt. Die Neugründung war letztes Jahr im Rahmen des französisch-singapurischen Innovationsjahrs auf den Weg gebracht worden.

Der CREATE-Campus wurde 2006 von der singapurischen Regierung gegründet um Forschung und Entwicklung (FuE) in dem Stadtstaat  auszubauen und die Internationalisierung voranzubringen. Die singapurische Nationale Forschungsagentur (National Research Foundation, NRF) hat dort Forschungspartnerschaften mit acht ausländischen Spitzenuniversitäten aufgebaut, darunter auch mit der TU München. Nun zieht mit dem CNRS die erste französische und gleichzeitig erste Forschungseinrichtung auf den Wissenschaftscampus im Südwesten der Stadt. 14 interdisziplinäre Forschungsprogramme werden dort umgesetzt. Das CNRS möchte 2021 sein erstes eigenes umfangreiches Forschungsprogramm auflegen und bis dahin bilaterale Projekte in Themen wie beispielsweise Energie oder synthetischer Biologie verfolgen. Kooperationen mit der Wirtschaft sind ebenfalls angedacht. So soll CNRS@CREATE explizit auch angewandte Forschung mit französischen Unternehmen in Singapur ermöglichen. CNRS@CREATE wird von Dominique Baillargeat geleitet, der seit 2013 Direktor des XLIM-Labors (Schwerpunkte Elektrotechnik, Optik und Mathematik) in Limoges ist.

Für das CNRS ist Singapur der weltweit drittwichtigste Kooperationspartner. Es gibt bereits vier gemeinsame internationale Forschungslabore (International Research Laboratories, IRL / Unité mixte de recherche, UMI):

  • Biologie: „Biomechanics of cellular contacts“ mit der Nationalen Universität Singapur (NUS)
  • Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit: „Image & pervasive access Lab“ mit der NUS, der Universität Grenoble, dem Ingenieurhochschulverbund Institut Mines-Télécom (IMT) und der singapurischen Agentur für Wissenschaft, Technologie und Forschung A*STAR
  • Nanotechnologie: „CINTRA“ mit der Technischen Universität Nanyang (NTU) und der Unternehmensgruppe Thales
  • Quantenphysik: „Majulab“ mit der NUS, der NTU sowie den Universitäten Nice-Sophia Antipolis und Sorbonne.

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Quelle: CNRS Redaktion: von Kathleen Schlütter, Deutsch-Französische Hochschule Länder / Organisationen: Singapur Frankreich Themen: Information u. Kommunikation Infrastruktur Lebenswissenschaften Netzwerke Physik. u. chem. Techn.

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