StartseiteLänderEuropaEuropa: Baltische LänderHochschule Darmstadt und Partnerhochschulen geben Startschuss für vier europäische Forschungsinstitute

Hochschule Darmstadt und Partnerhochschulen geben Startschuss für vier europäische Forschungsinstitute

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Hochschule Darmstadt wird künftig deutlich mehr Forschung mit ihren Partneruniversitäten im europäischen Ausland betreiben. In einem "Memorandum of Agreement" haben die Präsidentinnen und Präsidenten der Initiative "European University of Technology", kurz EUt+ die Gründung von vier gemeinsamen Forschungsinstituten und einer Graduiertenschule beschlossen. Die neuen Einrichtungen schaffen Synergien in der Forschung und erweitern durch den gemeinsamen Einsatz von Personal, Laboren und Infrastruktur die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit.

Seit November 2020 fördert die Europäische Kommission die Hochschule Darmstadt und ihre sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa im Rahmen der "European Universitites Initiative". Seitdem bilden die Hochschule Darmstadt und ihre allesamt technisch ausgerichteten Partner aus Troyes, Riga, Cartagena, Dublin, Cluj-Napoca, Sofia und Limassol die "European University of Technology", kurz EUt+. Ziel der Initiative ist es, auf allen Gebieten enger zusammenzuarbeiten, unter anderem in Lehre und Forschung.

Mit der Gründung gemeinsamer, europäischer Forschungsinstitute ist den Partnerinnen und Partnern nun ein entscheidender Schritt gelungen. Es entstehen Institute für Europäische Kultur und Technologie, Nanomaterialien und Nanotechnologien, Nachhaltigkeit sowie Data Science. Die gemeinsame Forschung soll nicht nur durch Synergien effizienter werden – die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen auch durch den Austausch von Wissen und "Best Practices" besser voneinander lernen können. Lehrende sowie Doktorandinnen und Doktoranden werden ermutigt, die neuen Möglichkeiten zu nutzen und mehr Zeit im europäischen Ausland zu verbringen. Organisatorisch werden sie dabei von einem "EUt+-Forschungsbüro" unterstützt, dessen Gründung ebenfalls beschlossen worden ist.

Ein weiterer großer Meilenstein ist die geplante Einrichtung einer europäischen Graduiertenschule. Diese wird die zentrale Anlaufstelle für Doktorandinnen und Doktoranden, die im Rahmen von EUt+ forschen. Gemeinsam mit den europäischen Forschungsinstituten werden sie sogenannte "Master of Research"-Programme anbieten, also Master-Studiengänge mit einem starken Schwerpunkt auf eigene Forschung statt auf Lehre.

Quelle: Hochschule Darmstadt via IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Bulgarien Frankreich Irland Lettland Rumänien Spanien Zypern EU Themen: Bildung und Hochschulen Netzwerke

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