StartseiteLänderEuropaFrankreichFranzösische und ägytische Forschungseinrichtungen schließen anlässlich des "Französisch-Ägyptischen Jahrs der Wissenschaft und Technologie 2010" Partnerschaftsabkommen mit ihren ägyptischen Counterparts ab

Französische und ägytische Forschungseinrichtungen schließen anlässlich des "Französisch-Ägyptischen Jahrs der Wissenschaft und Technologie 2010" Partnerschaftsabkommen mit ihren ägyptischen Counterparts ab

Es handelt sich um das "Institut Gustave Roussy" und die Ain Shams University im Bereich der Krebsforschung sowie die Ecole supérieure d' interprètes et de Traducteurs (ESIT) und das Bureau Culturel de l' Ambassade d'Egypte. Die Abkommen haben zum Ziel, die Zusammenarbeit und den gegenseitigen Austausch von Informationen sowie die Aufstellung und Durchführung von Forschungs- und Ausbildungsprogrammen zu verbessern. Auch der Austausch von Lehrpersonal, Forschern und Studierenden ist von den Vereinbarungen abgedeckt.

Forschungsministerin Valérie Pécresse empfing in Anwesenheit des ägyptischen Ministers für das Hochschulwesen und die wissenschaftliche Forschung Hany Helal französische und ägyptische Forscher, die an einer Serie von Begegnungen und wissenschaftlichen Gesprächen zu Themen aus den Bereichen Nachhaltige Entwicklung, Weltraum, Wasser, Landwirtschaft und Gesundheit teilgenommen hatten.

Valérie Pécresse stellte in ihren Redebeiträgen auf die Perspektive für den Mittelmeerraum wichtiger Projekte ab. Es biete sich im Rahmen der derzeitigen Kopräsidentschaft beider Länder in der "Union für das Mittelmeer " (UpM) in diesen Fragen eine enge Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Ägypten an; hierbei sei von den "8 UpM-Projekten - Union pour la Méditerranée" auszugehen. Diese sind in einer Anlage zu dem  Pressekommuniqué des französischen Forschungsministeriums vom 27.5.2010 (s.o.) zusammengestellt und im Einzelnen erläutert (einschließlich der teilnehmenden Länder und zum Teil auch der jeweiligen Ansprechpartner).

Die beiden Minister erinnerten an die drei Ziele, die für ihr weiteres Vorgehen innerhalb der UpM bestimmend sind: Der Wunsch nach einer symmetrischen Mobilität der besten Köpfe im Rahmen ehrgeiziger Projekte, der Wunsch nach Koordinierung der Universitäten beider Länder, um die Möglichkeit der Ablegung von Doppelqualifikationen zu eröffnen, und die Schaffung eines Sytems gegenseitiger Anerkennung von Ausbildungsgängen.

In zwei weiteren Anlagen zu dem Presskommuniqué vom 27.5.2010 wird der gegenwärtige Stand der französisch-ägyptischen Zusammenarbeit

  • auf der Ebene der Universitäten und
  • in der wissenschaftlichen Forschung

beschrieben.

Quelle: www.recherche.gouv.fr Redaktion: Länder / Organisationen: Ägypten Frankreich Themen: Förderung Infrastruktur Fachkräfte Bildung und Hochschulen

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