StartseiteLänderEuropaFrankreichPolitische Reformen steigern Attraktivität des französischen Cleantech-Marktes

Politische Reformen steigern Attraktivität des französischen Cleantech-Marktes

Durch aktuelle politische Entwicklungen nimmt die Attraktivität Frankreichs für deutsche Unternehmen zu, die sich mit Energieeffizienz beim Gebäudebau beschäftigen. Dies berichtet das deutsche Wirtschaftsmagazin Cleanthinking.de.

Bereits seit 2010 müssen gemäß "Grenelle 1" alle neuen öffentlichen Gebäude und Gewerbeimmobilien den Standards für Niedrigenergiegebäude BBC (bâtiment basse consommation) mit einem durchschnittlichen Primärenergieverbrauch von weniger als 50 kWh/qm/Jahr entsprechen. Diese Regelung gilt ab 2012 auch für Wohngebäude. Ab 2020 gilt für alle Neubauten sogar das Positivenergie-Konzept BEPOS (bâtiment énergie positive) nach dem alle neu errichteten Häuser mehr Energie erzeugen müssen als sie verbrauchen.

Durch die politischen Richtlinien müssen bis 2012 800.000 Wohneinheiten renoviert werden. Ab 2013 folgen schätzungsweise 400.000 Renovierungen pro Jahr. Das würde bedeuten, dass der französische Markt für Gebäudeenergieeffizienz zwischen 2007 und 2012 von 9,1 Milliarden auf 22 Milliarden Euro anwachsen wird.

Weitere Informationen über den französischen Markt finden Sie im Artikel Frankreichs Markt für Energieeffizienz wachstumsstark von Germany Trade & Invest.

Quelle: Cleanthinking.de Redaktion: Länder / Organisationen: Frankreich Themen: Energie Umwelt u. Nachhaltigkeit Wirtschaft, Märkte

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