StartseiteLänderEuropaNiederlandeVerbundprojekt: Sensorelektronik der nächsten Generation für variable, mobile Gesundheitsanwendungen - NexGen -; Teilvorhaben: Entwicklung und biologische Evaluation eines Sensornetzwerkes zur Überwachung des Gesundheitszustandes

Verbundprojekt: Sensorelektronik der nächsten Generation für variable, mobile Gesundheitsanwendungen - NexGen -; Teilvorhaben: Entwicklung und biologische Evaluation eines Sensornetzwerkes zur Überwachung des Gesundheitszustandes

Laufzeit: 01.05.2016 - 30.06.2019 Förderkennzeichen: 16ES0512
Koordinator: senetics healthcare group GmbH & Co. KG

Das Ziel von NexGen ist es, sensorbasierte Systeme für variable mobile Gesundheitsanwen-dungen zu erforschen. Diese Applikationen werden die Lebensqualität verbessern und die Kosten des Gesundheitssystems reduzieren. Die Systeme decken neben dem Gesundheits- und Heimpflegebereich auch den Fitnessbereich ab und sind damit für die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung bestens geeignet. In diesem Kontext werden Referenzarchitekturen definiert, um eine Systementwicklung vom Bauteil bis hin zur kompletten, mobilen, medizinischen Lösung zu realisieren. Dies ermöglicht auch eine klinische Beurteilung, inklusive einer medizinischen Zulassung. NexGen fokussiert sich auf die Erforschung und Entwicklung eines integrierten Ansatzes für die Gebiete der mobilen Gesundheitsüberwachung und implantierbaren Sensorsysteme. Durch die Ergebnisse werden die Partner befähigt diese Zukunftsmärkte zu adressieren, ihren Marktanteil auszubauen und neue höchst innovative Lösungen anzubieten. Im Rahmen des Verbundprojekts analysiert SEN die medizinischen und regulatorischen Anfor-derungen an die einzelnen Sensoren und das Gesamtsystem. Es wird im Rahmen des Projekts ein Modell des menschlichen Gewebes für die Optimierung der Sensoren erforscht. Das Modell und die Messmethoden werden im Vorfeld der technischen Entwicklung im Labor evaluiert. Ebenso werden im Rahmen dessen die Anforderungen für die elektromechanische Belastbarkeit nach IEC 60601 und die regulatorischen Anforderungen an die Datensicherheit im Gesamtsystem erarbeitet. SEN untersucht zudem die Gebrauchstauglichkeit der Multi-Sensor-Plattform und erforscht im Zuge dessen ein Konzept für ein Software-Frontend für Diabetiker. Im 2. und 3. Projektjahr evaluiert SEN den implantierbaren Sensor und den Multi-Parameter-Sensor "in vitro" und "in vivo" sowie elektromechanische und nach Gebrauchstauglichkeit. Die "in vitro"-Testungen werden anhand neuartiger Hautmodelle zur Minimierung von "in vivo"-Tests durchgeführt.

Verbund: Sensorelektronik der nächsten Generation für variable, mobile Gesundheitsanwendungen Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Belgien Finnland Niederlande Themen: Förderung Information u. Kommunikation

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