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GOVET: Aktuelle Briefings zu COVID-19 im Kontext der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit

Berichterstattung weltweit

In regelmäßigen Briefings und mit ausführlichen Länder-Einzelberichten dokumentiert die Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation GOVET die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Berufsbildung und Arbeitsmarkt in 18 ausgewählten Ländern. Die Zusammenschau zeigt auch internationale Wechselwirkungen und globale Herausforderungen auf.

Weltweit machen sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bemerkbar. Gravierende direkte und Kollateralschäden sind in Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Bereich der Ausbildung zu verzeichnen. GOVET (German Office for International Cooperation in Vocational Education and Training) resümiert in zusammenfassenden Briefings Handlungsoptionen für die deutsche und internationale Berufsbildung bzw. Berufsbildungszusammenarbeit. Sie basieren auf einer Abfrage in den bilateralen Kooperationsländern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Aus insgesamt 18 Ländern (Griechenland, Italien, Portugal, Slowakei, Spanien, China, Costa Rica, Georgien, Ghana, Indien, Iran, Israel, Kasachstan, Mexiko, Russland, Südafrika, USA, Thailand) wird in regelmäßigen Abstanden über die aktuelle Lage berichtet. Bisher wurden drei dieser Briefings veröffentlicht; die neuste Ausgabe erschien Mitte Juli. Wichtige Informationsquellen sind hier Partnerministerien und nachgeordnete Organisationen, deutsche diplomatische Vertretungen und Auslandshandelkammern (AHK) sowie Institute und Stiftungen in den Partnerländern des BMBF.

Neben den kompakten Briefings beschreiben ausführliche Berichte aus den einzelnen Ländern die nationale Lage im Kontext der Corona-Pandemie. Zuletzt sind im Juli Einzelberichte zu 15 Ländern erschienen. Sie zeigen Wege und Optionen jedes einzelnen Landes, die individuellen Herausforderungen zu meistern. Gleichermaßen werden in der Krise aber auch gegenseitige globale Abhängigkeiten und Gemeinsamkeiten deutlich. Die Berichte beleuchten insbesondere die Auswirkungen auf die praxisorientierte Ausbildung: Der Bedarf und die Umsetzbarkeit neuer Konzepte, Kanäle und Lösungswege unter heterogenen infrastrukturellen Rahmenbedingungen stellen weltweit eine Herkulesaufgabe dar. Für die Zukunft ergeben sich daraus mittel- und langfristige (Kooperations-)Aufgaben für die internationale Berufsbildungszusammenarbeit. Die GOVET-Länder-Umfrage unterstützt die Herausarbeitung von Formaten, Instrumenten und Angeboten, indem wichtige Dialog-Themen und Bedarfe erfasst und zusammengeführt werden.

Die einzelnen Briefings und Länderberichte können auf der GOVET-Webseite COVID-19 im Kontext der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit eingesehen werden.

Quelle: GOVET Redaktion: von Anna März, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Ghana Südafrika Costa Rica Mexiko USA China Indien Israel Kasachstan Georgien Griechenland Italien Portugal Russland Slowakei Global Themen: Berufs- und Weiterbildung Strategie und Rahmenbedingungen

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