StartseiteLänderEuropaSchwedenBekanntmachung des BMBF zur Förderung von Projekten zum Thema "Materie" auf den Gebieten Materialforschung und Strukturbiologie mit Neutronen und Synchrotronstrahlung

Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von Projekten zum Thema "Materie" auf den Gebieten Materialforschung und Strukturbiologie mit Neutronen und Synchrotronstrahlung

Stichtag: 12.05.2021 Programmausschreibungen

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Materie" auf den Gebieten Materialforschung und Strukturbiologie mit Neutronen und Synchrotronstrahlung im Rahmen der deutsch-schwedischen Kooperation (Röntgen-Ångström-Cluster) innerhalb des Rahmenprogramms "Erforschung von Universum und Materie – ErUM" vom 9. März 2021 (Bundesanzeiger vom 30.03.2021)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms "Erforschung von Universum und Materie (ErUM)" Vorhaben zu fördern, die der Initiierung und Entwicklung von Kooperationsprojekten zwischen Forschungsgruppen aus Deutschland und Schweden in den Bereichen Materialwissenschaft und Strukturbiologie und so der Zielsetzung des deutsch-schwedischen Röntgen-Ångström-Clusters dienen. Ziel der Fördermaßnahme ist es, die binationale Zusammenarbeit zu vertiefen, neue Forschungsmethoden und Instrumente zu entwickeln sowie den norddeutsch-schwedischen Forschungsraum mit seinen Forschungsinfrastrukturen bezüglich wissenschaftlicher Exzellenz und internationaler Sichtbarkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln, um die Region, und damit Deutschland insgesamt, als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zu stärken.

Im Mittelpunkt der Förderung stehen Verbundprojekte, die gemeinsam von deutschen und schwedischen Forschungsgruppen in den Bereichen Strukturbiologie oder Materialwissenschaften mit Neutronen oder Synchrotronstrahlung durchgeführt werden. Gegenstand der Förderung ist die Erarbeitung neuer Forschungstechniken und -methoden sowie der Ausbau der experimentellen Infrastruktur. Die binationalen Verbundprojekte müssen mindestens eine der in der Bekanntmachung genannten Photonen- bzw. Neutronenquellen als Großgerät einbeziehen.

Es handelt sich um eine gemeinsam mit dem Schwedischen Wissenschaftsrat (VR) koordinierte Fördermaßnahme, bei der ausschließlich binationale Verbundprojekte gefördert werden. Die deutschen und schwedischen Förderinstitutionen fördern dabei jeweils nur die im eigenen Herkunftsland ansässigen Vorhabenpartner.

Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF DESY Projektträger beauftragt. Dem Projektträger sind bis spätestens 12. Mai 2021 förmliche Förderanträge unter Nutzung des elektronischen Antragssystems easy-Online vorzulegen. Voraussetzung für eine deutsche Antragstellung ist der fristgerecht eingereichte Antrag des schwedischen Verbundpartners im schwedischen Einreichungssystem. Beabsichtigter Förderbeginn ist der 1. April 2022.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung Redaktion: von Sarafina Yamoah, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Deutschland Schweden Themen: Förderung Lebenswissenschaften Physik. u. chem. Techn.

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