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EU-Afrika-Partnerschaft: Neue Programme für Forschende und Unternehmerinnen

Berichterstattung weltweit

Die Europäische Union startete am 9. Dezember das Pilotprogramm "Afrikanische Forschungsinitiative für wissenschaftliche Exzellenz" und wird darunter Forschende in Afrika mit 25 Mio. Euro unterstützen. Das Programm soll es afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, in ganz Afrika Spitzenleistungen in der Forschung zu erbringen. Zudem wird die EU mit der Tony-Elumelu-Stiftung (TEF), die Unternehmertum in Afrika fördert, zusammenarbeiten. Dadurch sollen mehr als 2.500 afrikanische Unternehmerinnen Zugang zu Finanzmitteln und Risikokapitalinvestitionen bekommen.

Jutta Urpilainen‚ EU-Kommissarin für internationale Partnerschaften, sagte zur afrikanischen Forschungsinitiative:

„Das Potenzial für Forschungsexzellenz in Afrika ist beträchtlich und wird ein wichtiger Motor für Entwicklung und Wachstum sein. Das Pilotprogramm zur Forschungsförderung ist ein bedeutender Meilenstein für talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und ein wichtiger Schritt in der akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika.“

Sie fügte mit Blick auf die Partnerschaft mit der Tony-Elumelu-Stiftung hinzu:

„Unternehmerinnen zu stärken ist eine wichtige Triebkraft für nachhaltige Arbeitsplätze und Wachstum, insbesondere im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und im Einklang mit den Zielen unserer Afrika-Strategie. Frauen und Mädchen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, und sie verdienen Chancengleichheit.“

Die EU und die Tony-Elumelu-Stiftung unterstützen das Programm mit einem Beitrag von 20 Mio. Euro.

Im Rahmen der Afrikanischen Forschungsinitiative für wissenschaftliche Exzellenz erhalten 40 afrikanische Forschungstalente und Nachwuchswissenschaftler Stipendien, um ihre Ideen weiterentwickeln zu können. Die Begünstigten werden auf der Grundlage wissenschaftlicher Exzellenz in einem kontinentweiten offenen Wettbewerb ausgewählt. Das Programm wird von der Afrikanischen Akademie der Wissenschaften unter der strategischen Leitung der Europäischen Union und der Afrikanischen Union durchgeführt.

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Quelle: Europäische Kommission - Vertretung in Deutschland Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Ägypten Algerien Angola Äthiopien Benin Botsuana Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Kamerun Kenia Libyen Mali Marokko Namibia Niger Nigeria Region Ostafrika Region südliches Afrika Region Westafrika Ruanda Senegal Somalia Südafrika Tansania Togo Tunesien Zentralafrikanische Republik EU Themen: Fachkräfte Förderung

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