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Deutsche UNESCO-Kommission zeichnet Masterstudiengang „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ aus

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat den seit dem Wintersemester an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) laufenden Masterstudiengang „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ als ein Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Aktionen, die die Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Die Urkunden werden am 22. Juni 2011 im Rahmen der Hochschultage „Sustain it! Nachhaltigkeit + Klimaschutz“ an der Freien Universität Berlin übergeben.

Logo Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt„Der Studiengang zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Angebot, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade in Deutschland und Mitglied der Jury. Der Präsident der KU, Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, zeigte sich sehr erfreut: „Dieser Studiengang ist integraler Bestandteil auf dem Weg der KU zu einer insgesamt nachhaltigen Hochschule.“ Diesem Leitbild sei die KU nicht zuletzt aufgrund des jüngst geänderten Auftrags ihrer Stiftung verpflichtet.

Der nun ausgezeichnete Studiengang richtet sich an Interessenten, die z.B. als Multiplikatoren in pädagogischen Einrichtungen tätig sein wollen. Er verbessert die Qualifikation zukünftiger Lehrkräfte, da sie ein zusätzliches Profil mitbringen, das an den Schulen zunehmend nachgefragt wird. Die KU als Institution hat sich im vergangenen Jahr das Leitbild von nachhaltiger Entwicklung für Forschung, Lehre und den praktischen Universitätsalltag zu eigen gemacht. Eine neue Homepage informiert Uni-Angehörige und externe Interessenten jetzt über Nachhaltigkeit als Leitbild sowie konkrete Aktivitäten und Vorhaben unter http://www.ku-eichstaett.de/ueberblick/bne.

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat in Deutschland bereits über 1.000 Projekte ausgezeichnet: So lernen Kinder in Schülerfirmen lernen, ökonomisch sinnvoll wie umweltverträglich und sozial gerecht zu handeln; Kindergärten und Schulen richten ihr Konzept an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bauen Solaranlagen oder engagieren sich für fairen Handel; außerschulische Träger organisieren Bildungsangebote rund um nachhaltige Entwicklung. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten. Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus mindestens zwei der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem wichtig: Die Projekte haben innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.

Kontakt
Dipl.-Journ. Constantin Schulte Strathaus
Pressesprecher
Tel.: 08421 - 93 - 1248
Fax: 08421 - 93 - 1788
E-Mail: constantin.schulte(at)ku-eichstaett.de

Quelle: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Redaktion: Länder / Organisationen: UNESCO Deutschland Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen Umwelt u. Nachhaltigkeit

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