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Neues EU-Projekt zur Förderung von KI-gestützter Digitalisierung in KMU gestartet

Berichterstattung weltweit

Das von der EU geförderte Projekt AI Regio wird, aufbauend auf dem bestehenden europäischen Netzwerk von Digital Innovation Hubs (DIHs), Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in den nächsten drei Jahren bei der Integration von digitalen Technologien und der Anwendung von Künstlicher Intelligenz unterstützen. Im Oktober 2020 haben sich die 35 beteiligten Partner virtuell zu einem Kick-off-Termin getroffen.

Die Fertigungsindustrie entwickelt sich rasant weiter und die Nutzung digitaler Informationen und Datenverarbeitungstechnik zählen zu den jüngsten Fortschritten. Die digitale Fertigung ebnet den Weg für die Industrie 4.0 - eine industrielle Revolution, die durch Vernetzung und flexible Automatisierung gekennzeichnet ist und sich auf Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und die Robotik stützt.

Das EU-finanzierte Projekt AI REGIO nimmt sich der politischen, technologischen und wirtschaftlichen Hürden an, die im Zusammenhang mit der digitalen Transformation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entstehen. Es ist Teil der I4MS-Initiative und wird im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020 mitfinanziert.

DIHs sind von der Europäischen Kommission eingerichtete regionale Zentren, die Unternehmen und insbesondere KMU Zugang zu technischem Fachwissen und Experimentiermöglichkeiten bieten, um ihnen dabei zu helfen, ihre Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen mit Hilfe digitaler Technologien wettbewerbsfähiger zu machen. AI REGIO wird das bestehende Netzwerk der DIHs nutzen und den Aspekt der Künstlichen Intelligenz in den Zentren stärken.

Außerdem sollen im Rahmen von AI REGIO Initiativen, beispielsweise Digital Manufacturing Platforms aus vorherigen EU-Projekten, in das DIH-Netzwerk eingebunden werden. Ein politisches Ziel des Projekts ist es, regionale Strategien für intelligente Spezialisierung zu koordinieren und eine engere Zusammenarbeit zwischen europäischen Regionen, EU- und Nicht-EU-Ländern zu fördern, um sicherzustellen, dass Innovationen skalierbar sind.

Das Projekt sieht zwei aufeinander folgende Runden offener Ausschreibungen vor (voraussichtlich im Juni 2021 und März 2022), an denen sich KMU beteiligen können.

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Quelle: Steinbeis-Europa-Zentrum via idw Nachrichten Redaktion: von Anna März, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Engineering und Produktion Förderung Information u. Kommunikation Netzwerke Wirtschaft, Märkte

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