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Neuseeland legt neue Prioritäten für Antarktis- und Südpolarmeerforschung fest

Berichterstattung weltweit

Das neuseeländische Kabinett hat den Plan zur Ausrichtung und Priorisierung der Antarktis- und Südpolarmeerforschung für die kommenden zehn Jahre genehmigt.

Der Plan Aotearoa New Zealand Antarctic Research Directions and Priorities (2021-2030) baut auf dem Vorläuferdokument für die Jahre 2010 bis 2020 auf. Der neue Plan zielt darauf ab, die Rolle der Antarktis und des Südlichen Ozeans in globalen Systemen besser zu verstehen. Vorrangige Forschungsbereiche sind der Anstieg des Meeresspiegels, Zusammenhänge zwischen Eis, Ozean und Atmosphäre, Dynamiken von Ökosystemen sowie Umweltschutz. Mit der Forschung will die Regierung den Schutz der Antarktis und des Südpolarmeers verbessern sowie Veränderungen in beiden Regionen und deren Folgen für Neuseeland genauer vorhersehen können. Auf dieser Basis soll das frühzeitige Ergreifen erforderlicher Maßnahmen ermöglicht werden.

Erarbeitet wurde der Plan von der Antarctic Science Priorities Working Group, in der verschiedene Ministerien sowie die Regierungsagentur Antarctica New Zealand vertreten sind. Vor der Genehmigung durch das Kabinett durchlief der Plan zusätzlich eine öffentliche Konsultation.

Die Regierung hat zudem bereits im Mai 2021 umgerechnet 180 Millionen EUR für die Neugestaltung der neuseeländischen Antarktisstation Scott Base sowie 22 Millionen EUR für deren Betrieb bewilligt.

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Quelle: govt.nz Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Neuseeland Themen: Geowissenschaften Strategie und Rahmenbedingungen Umwelt u. Nachhaltigkeit

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