StartseiteThemenWasserstoff & Erneuerbare EnergienSauberer und sicherer Strom für Rechenzentren: EU-Forschungsprojekt Super-HEART zur Entwicklung nachhaltiger Transformatoren

Sauberer und sicherer Strom für Rechenzentren: EU-Forschungsprojekt Super-HEART zur Entwicklung nachhaltiger Transformatoren

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Ziel des Forschungsprojekts "Super-HEART" ist es, eine sichere und nachhaltige Stromversorgung für Rechenzentren zu erproben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung eines kosteneffizienten Transformators. Dafür kooperieren Arbeitsgruppen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit Forschenden des Trinity College Dublin. Das Projekt wird außerdem vom Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe unterstützt. Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt bis 2025 mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aus einem Innovationsprogramm.

Das Forschungsprojekts Super-HEART möchte eine Stromversorgung entwickeln, die gleichzeitig mehrere nachhaltige Energiequellen wie Wasserstoff und Solarenergie nutzt. Hierfür müssen bisher leistungselektronische Bauelemente genutzt werden, die im Gegensatz zu klassischen Transformatoren Wasserstoff als Energiequelle in Stromnetze integrieren können. Diese Bauteile gelten jedoch als fehleranfällig. Sie erfordern teure und aufwändige „Redundanzen“ – mehrfach vorhandene Bauteile, die bei Ausfällen einspringen und so die Stromversorgung aufrechterhalten. Im Projekt Super-HEART soll ein kompakter und kostengünstiger Transformator entstehen, der die Integration verschiedener nachhaltiger Energiequellen ermöglicht. Dazu entwickelt das Projektteam zum einen extrem schnelle und leistungsstarke Superkondensatoren. Zum anderen nutzt es innovative Halbleiter wie Siliciumkarbid und Galliumnitrid, die wegen ihres hohen Wirkungsgrads als Zukunftsmaterialien der Leistungselektronik gelten. Durch die Kombination und Weiterentwicklung der modularen Transformatoren und Superkondensatoren als Kurzzeit-Energiespeicher können sie zu einem Wegbereiter für komplexe und kritische Infrastrukturen werden. Erste Prototypen sollen in Rechenzentren getestet werden.

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Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel via idw Redaktion: von Lynn Dinh, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Irland EU Themen: Energie Engineering und Produktion Förderung Innovation Physik. u. chem. Techn. Umwelt u. Nachhaltigkeit

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