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ELT – Extremely Large Telescope

Forschungseinrichtungen und -infrastruktur

Im Jahr 2024 soll in Chile in 20 Kilometern Entfernung vom Very Large Telescope (VLT) das größte optische Teleskop der Welt in Betrieb gehen: das European Extremely Large Telescope (ELT). Es wird Planeten untersuchen und ferne Galaxien detailliert abbilden. Das „extrem große Teleskop“ wird einen Hauptspiegel mit 39 Metern Durchmesser besitzen. Damit kann es 15-mal so viel Licht einsammeln wie die bisherigen Teleskope der Zehn-Meter-Klasse und 16-mal kleinere Details erkennbar machen als das Weltraumteleskop Hubble. Das ELT ist der nächste langfristige Entwicklungsschritt der bodengebundenen optischen Astronomie.

Die Europäische Südsternwarte ESO und ihre Mitgliedsstaaten tragen gemeinsam das Großprojekt. Deutschland steuert als größtes ESO-Mitglied rund 230 Millionen Euro der Baukosten des ELT von insgesamt 1.104 Millionen Euro bei (Preisbasis 2014). Wichtige Instrumente des ELT wie werden darüber hinaus auch mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums aus der Verbundforschung gefördert. Weitere beteiligte Länder sind (Belgien, Chile, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und das Vereinigtes Königreich.

Quelle: BMBF, FIS -Landschaft der Forschungsinfrastrukturen Redaktion: von Sören Wierzba, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Chile Belgien Finnland Frankreich Irland Italien Niederlande Österreich Polen Portugal Schweden Schweiz Spanien Vereinigtes Königreich (Großbritannien) Global Themen: Geowissenschaften Grundlagenforschung Infrastruktur

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