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Goethe-Universität Frankfurt erhält Förderung für die Koreaforschung

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Academy of Korean Studies (AKS) hat der Goethe-Universität in Frankfurt am Main für die nächsten fünf Jahre rund 700.000 Euro an Fördermitteln zugesagt, die in Forschung, Lehre und "Outreach" fließen sollen. Die Mittel sollen dazu dienen, das Fach Koreanistik im Ausland aus koreanischer Perspektive zu stärken.

Der Förderzusage sind zwei erfolgreich abgeschlossene Drittmittelprojekte innerhalb des Seed Program for Korean Studies vorausgegangen, die jeweils über drei Jahre liefen – von 2015 bis 2021. Auch sie dienten der Forschung und dem Ausbau des Studiengangs Koreastudien. Im Rahmen des Korean Studies Promotion Program der AKS haben sich die Koreastudien der Goethe-Universität nun für das Folgeprojekt "Core University Program for Korean Studies" mit einer Gesamtdauer von fünf Jahren – von Juni 2021 bis Mai 2026 – qualifiziert.

Das Frankfurter Forschungsprojekt befasst sich mit ethnischer und kultureller Diversität in Korea und in koreanischen Populationen in anderen Ländern. Der Titel lautet: "Cultivating Diversity: The global in Korea, Korea in the global". In diesem Drittmittelprojekt arbeiten die Koreastudien Frankfurt eng mit der Koreanistik der Universität Hamburg und der Koreanistik der Universität Bonn zusammen. Insbesondere soll ein umfassendes hochschulübergreifendes Netzwerk zwischen den Instituten aufgebaut werden, um gemeinsam Lehre, Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Forschung weiterzuentwickeln und so auch die Koreaforschung innerhalb des Interdisziplinäres Zentrum für Ostasienstudien (IZO) an der Goethe-Universität zu stärken.

Im Bereich Lehre sollen im Projekt neue Seminare konzipiert und durchgeführt, das digitale Lehrangebot ausgeweitet werden. Um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern, sollen deren Masterarbeiten und Dissertationen gemeinsam betreut werden. Darüber hinaus ist geplant, verstärkt mit Schulen zu kooperieren. Um die Koreastudien sichtbarer zu machen, wird auch ein Augenmerk auf der Öffentlichkeitsarbeit liegen. Niedrigschwellige Angebote sollen hier den Zugang zu Themen der Koreastudien erleichtern.

Außer der Goethe-Universität wurde in Europa in diesem Jahr lediglich die University of Oxford mit einer Förderzusage bedacht.

Hintergrund

Die Academy of Korean Studies (AKS) ist ein südkoreanisches Forschungs- und Bildungsinstitut, das 1978 gegründet wurde, um das Gebiet der Koreastudien wiederzubeleben. Die Akademie hat sich der Interpretation und Analyse der koreanischen Kultur im Allgemeinen und der Ausbildung von Gelehrten verschrieben. Seit ihrer Gründung hat sich die AKS kontinuierlich für die Förderung verschiedener wissenschaftlicher Foren, Seminare, Kolloquien und internationaler Konferenzen eingesetzt.

Zum Nachlesen

Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main via IDW Nachrichten Redaktion: von Sarafina Yamoah, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Republik Korea (Südkorea) Themen: Bildung und Hochschulen Förderung

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