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Horizont Europa: Förderaufrufe für Forschungsinfrastrukturen gestartet

Berichterstattung weltweit

Am 6. Dezember öffneten im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa 12 Ausschreibungen zur Förderung von Forschungsinfrastrukturen in drei Themenbereichen. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von 337 Millionen EUR zur Verfügung. Einreichungsfrist ist jeweils der 12. März 2024.

Unter Forschungsinfrastrukturen werden Einrichtungen, Anlagen, Ressourcen, Datenbanken und Dienstleistungen verstanden, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihre Forschung benötigt werden. Die Forschungsinfrastrukturen werden in der Horizont Europa-Säule "Wissenschaftsexzellenz" gefördert.

Folgende Themenbereiche und Schwerpunkte werden mit den nun geöffneten Ausschreibungen adressiert:

Entwicklung der Landschaft der europäischen Forschungsinfrastrukturen (INFRADEV)

  • Konsolidierung der Forschungsinfrastrukturen-Landschaft: Individuelle Unterstützung für nachhaltigen Betrieb;
  • Entwicklung von Forschungsinfrastrukturkonzepten;
  • Stärkung der bilateralen Kooperation mit Afrika.

Schaffung einer offenen, einsatzfähigen Europäischen Open Science Cloud (INFRAEOSC)

  • gemeinsame Nutzung von offenen Daten nach den FAIR- Prinzipien (Findability, Accessibility, Interoperability, and Reusability) für die Horizont Europa Klima-Mission;
  • Unterstützung der EOSC-Partnerschaft;
  • Aufbau eines Netzwerks von verbundenen und vertrauenswürdigen Datensammlungen;
  • Sicherstellung eines langfristigen Zugangs- und Speicherinfrastruktur (einschließlich Qualitäts-Aspekten) für die EOSC;
  • Innovative und anpassbare Dienstleistungen für Datentausch.

Nächste Generation von wissenschaftlichen Instrumenten, Werkzeugen und Methoden für fortschrittliche digitale Lösungen (INFRATECH)

  • Forschung und Entwicklung für die neue Generation von wissenschaftlichen Instrumenten, Werkzeugen und Methoden für die Aufwertung von Forschungsinfrastrukturen;
  • Werkzeuge und Lösungen für Forschung und Entwicklung zu sozialen Aspekten des grünen Wandels;
  • Neue digitale Zwillinge für "Destination Earth";
  • Augmented und Virtual Reality unterstützte digitale Zwillinge für neue Anwendungen.

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Quelle: European Research Executive Agency, NKS Forschungsinfrastrukturen Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Förderung Infrastruktur

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