StartseiteAktuellesNachrichtenNanoBRIDGE – Brückenschlag zwischen deutscher und russischer Nanotechnologie‐Exzellenz

NanoBRIDGE – Brückenschlag zwischen deutscher und russischer Nanotechnologie‐Exzellenz

Gemeinsam mit dem Cluster Nanotechnologie und elf weiteren deutschen und russischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft startet das Ost-West-Wissenschaftszentrum der Universität Kassel unter dem Titel NanoBRIDGE ein zweijähriges Projekt zur Förderung deutsch-russischer Kooperationen im Bereich Nanotechnologie.

Das Vorhaben ist eines von vier Projekten, das im Rahmen des BMBF‐Programms „Werbung für den Innovationsstandort Deutschland Länderkampagne Russland“ gefördert wird. Mit der Auftaktveranstaltung am 29.03.2012 in Moskau setzte das BMBF im "Deutsch‐Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012" ein deutliches Zeichen für die Kontinuität der bilateralen Zusammenarbeit mit Russland.

Der Verbund NanoBRIDGE wird unter dem Motto „Research in Germany – Land of Ideas“ Synergien aus deutschen und russischen Nanotechnologie Exzellenzen für die gemeinsame Steigerung einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit nutzen. „Bridging Nano for Sustainable Competitiveness“ ist der entsprechende Leitsatz des Partnernetzwerkes, das Wissenschaft und Unternehmen der Nanobiotechnologie wie der angewandten Nanotechnologie einbindet. Biomedizinische und bioanalytische Anwendungen nanoskaliger Systeme zur Lösung medizinischer und diagnostischer Probleme stehen ebenso im gemeinsamen Interesse wie die Verbesserung von mechanischen und elektronischen Materialeigenschaften.

Durch gezielte Aktivitäten, wie bilaterale Workshops als fachspezifische Foren, Kontaktbörsen und Präsentationen von NanoBRIDGE auf Messen und Konferenzen werden deutsch‐russische Partnerschaften entwickelt, Konzepte für bilaterale Aus‐ und Fortbildungen in diesem zukunftsweisenden Wissenschafts‐ und Technologiefeld erarbeitet und der Austausch von Nachwuchswissenschaftlern für einen Forschungsaufenthalt im Partnerland unterstützt.

Vor dem Hintergrund der im Jahr 2005 unterzeichneten „Strategischen Partnerschaft in Bildung, Forschung und Innovation“, die das Regierungsabkommen vom 7. Juli 1987 über die wissenschaftlichtechnische Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der UdSSR fortsetzt, und massiver russischer staatlicher Investitionen in die Nanotechnologie‐Infrastruktur konnten durch die Projektpartner in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche deutsch‐russische Kontakte aufgebaut werden. Sie bewährten sich in gemeinsamen Projekten und Tagungen sowie Geschäftsanbahnungen, Firmenansiedlungen und bei dem Austausch von Wissenschaftlern.

Die mit NanoBRIDGE geplante Intensivierung und verstärkte Breitenwirkung zielen auf eine langfristige Verzahnung der deutschen und russischen Nanowissenschaften und innovativer Unternehmen sowie die Festigung des gegenseitigen Vertrauens bei der Zusammenarbeit ab. Darüber hinaus repräsentiert die Initiative eine gesteigerte Qualität der Werbung für den Innovationsstandort Deutschland und die Exzellenz in dieser Schrittmachertechnologie.

Weitere Netzwerkpartner in Deutschland sind:

  • Ludwig‐Maximilians‐Universität München, Klinikum der Universität München, Laser‐
    Forschungszentrum
  • Transferzentrum Nano‐Elektrochemie der Universität des Saarlandes
  • Ernst‐Moritz‐Arndt‐Universität Greifswald, Institut für Pharmazie
  • Westfälische Wilhelms‐Universität, Physikalisches Institut
  • Universität Duisburg‐Essen, Institut für Anorganische Chemie
  • Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG, Klöckner Pentaplast RUS
  • Center for Nanotechnology GmbH (CeNTech), Münster
  • SmartMembranes GmbH, Halle
  • marcotech oHG, Münster

Netzwerkpartner in Russland sind:

  • Staatliche Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik, St. Petersburg
  • St. Petersburger Staatliches Technologisches Institut (TU), Komplex „Weiterbildung für Spezialisten
    der Nanoindustrie“
  • Technische Universität Tomsk, TPU Nano‐Zentrum und Fachbereich “Nanomaterialien und Nanotechnologien”

Kontakt:

Dr. Gabriele Gorzka
Ost‐West‐Wissenschaftszentrum
Universität Kassel
Mönchebergstraße 7
34109 Kassel
Tel.: 0561 804 3609
Fax: 0561 804 3792
E-Mail: gorzka@uni‐kassel.de

Quelle: Ost-West-Wissenschaftszentrum Redaktion: von Länder / Organisationen: Russland Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen Engineering und Produktion Wirtschaft, Märkte

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