StartseiteLänderEuropaFrankreichBekanntmachung des BMBF zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative "Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben" (JPI HDHL)

Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative "Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben" (JPI HDHL)

Stichtag: 21.04.2022 Programmausschreibungen

Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum "Einfluss der Ernährung auf das Immunsystem im Wechselspiel von Infektions- und ernährungsbedingten Stoffwechselkrankheiten und das Potential ernährungsbasierter Lösungsansätze" im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative "Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben" (JPI HDHL) vom 17.02.22 (Bundesanzeiger vom 25.02.2022).

Die gemeinsame europäische Programminitiative "Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben" (JPI HDHL) wurde 2010 als freiwilliger und partnerschaftlicher Zusammenschluss von Mitgliedsstaaten und assoziierten Staaten der Europäischen Union gegründet. Das übergeordnete Ziel der JPI HDHL ist es, durch länderübergreifende Zusammenarbeit und Koordination von Forschungsaktivitäten den Zusammenhang von Ernährung, Lebensstil und Gesundheit besser zu verstehen.

Der Zweck dieser Förderinitiative ist die Förderung transnationaler Forschungsverbünde, um das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen der Ernährung und dem Immunsystem im Kontext von Infektions- und ernährungs­bedingten Stoffwechselkrankheiten zu verbessern. Damit soll die Förderung transnationaler und transdisziplinärer Zusammenarbeit zur Schaffung neuer Forschungsnetze sowie Harmonisierung von Protokollen, Daten und Leitlinien und die gemeinsame Nutzung von Forschungseinrichtungen und -kapazitäten erreicht werden.

Für die vorliegende Fördermaßnahme haben sich die Förderorganisationen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, den Niederlanden und Spanien zusammengeschlossen. Die Fördermaßnahme wird zeitgleich durch die Förderorganisationen im jeweiligen Land veröffentlicht und zentral durch ein gemeinsames Sekretariat koordiniert. Das gemeinsame Sekretariat ist bei der Netherlands Organisation for Health Research and Development (ZonMw) angesiedelt. Für die eigentliche Umsetzung der nationalen Teilvorhaben in einem Verbund gelten die jeweiligen nationalen Richtlinien. Zusätzliche wichtige Informationen zu dieser transnationalen Bekanntmachung sind dem englischsprachigen Bekanntmachungstext und den zugehörigen Internetseiten der JPI HDHL zu entnehmen.

Im Rahmen der Bekanntmachung werden transnationale Forschungsvorhaben gefördert, die ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Ernährung und Immunsystem im Zusammenspiel von Infektionskrankheiten und ernährungsbedingten Stoffwechselkrankheiten ermöglichen. Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Zur Bearbeitung der geplanten Projekte müssen mindestens drei einschlägig qualifizierte Partner in einem Verbund kooperieren. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen. Ein Verbund darf maximal aus sechs Forschungsgruppen bestehen. Es ist pro Verbund eine Forschungsgruppe aus Deutschland zugelassen.

Die eingereichten Projektskizzen sollen transdisziplinär ausgerichtet sein und akademische Partner mit unterschiedlichem, aber komplementärem wissenschaftlichem Fachwissen umfassen, um ambitionierte und innovative ­Forschungsziele zu erreichen. Aus den Projektskizzen muss der zusätzliche Nutzen der transnationalen Zusammenarbeit sowie der spezifische Beitrag der einzelnen Partner zur Erreichung der Verbundziele klar hervorgehen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den DLR Projektträger - Bereich Gesundheit gesundheit beauftragt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen Sekretariat, das bei der niederländischen Förderorganisation ZonMw angesiedelt ist, bis spätestens 21. April 2022, 16.00 Uhr MESZ zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit der vorgesehenen Verbundkoordination vorzulegen.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung - Bekanntmachungen Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Israel Deutschland Frankreich Irland Italien Niederlande Spanien Vereinigtes Königreich (Großbritannien) EU Themen: Förderung Lebenswissenschaften

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