StartseiteLänderEuropaFrankreichLösung zur effizienten Speicherung von Wasserstoff: EU-gefördertes Projekt MOST-H2 gestartet

Lösung zur effizienten Speicherung von Wasserstoff: EU-gefördertes Projekt MOST-H2 gestartet

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Das von der EU mit rund 6 Millionen Euro geförderte Projekt MOST-H2 entwickelt ein innovatives Konzept zur Wasserstoffspeicherung, vom Labor bis zum Tank. Im Juli 2022 fand das offizielle Kick-Off-Meeting des Projekts statt.

Eine großflächige Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ist eine zentrale Aufgabe, um die Klimaziele und Energieunabhängigkeit in Europa zu erreichen. Das von der EU geförderte Projekt MOST-H2: "Novel metal-organic framework adsorbents for efficient storage of hydrogen" entwickelt daher ein innovatives Konzept zur Wasserstoffspeicherung, vom Labor bis zum Tank. Mit einem Budget von rund 6 Millionen Euro über zwei Jahre konzentriert sich das Projekt auf Forschung und Innovation, um eine neue Speicherlösung auf Basis von metallorganischen Frameworks zu entwickeln. 

MOST-H2 verfolgt einen Labor-zum-Tank-Ansatz zur Entwicklung, Bewertung und Demonstration innovativer kostengünstiger Wasserstoffspeichertechnologien, bei denen monolithische Metall-Organische-Frameworks (MOFs) als Adsorbienten zum Einsatz kommen. Die MOFs sind kosteneffizient und bieten eine optimale Kombination aus volumetrischer und gravimetrischer Kapazität, gleichzeitig aber auch einen geringen ökologischen Fußabdruck. Durch die Kombination fortschrittlicher Synthesestrategien und ausgefeilter Berechnungstechniken werden neue, nachhaltige Hochleistungs-MOFs hergestellt.

Hauptziel ist die Entwicklung, Synthese und experimentelle Validierung neuer, ultraporöser MOF-basierter Wasserstoffadsorptionsmittel. Dies ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg hin zu effizienteren, inhärent sichereren und kostengünstigeren Lösungen für die Wasserstoffspeicherung im Vergleich zu herkömmlichen Technologien. Ein wichtiger Teil des Projekts widmet sich der Entwicklung und Skalierung optimaler MOF-Materialien. Im Zuge dessen soll eine möglichst unkomplizierte Integration in einen speziell zu diesem Zweck konzipierten Kryoadsorptionsspeicher erfolgen.
Auf Grundlage der MOST-H2-Technologie werden Pläne für eine künftige Markteinführung ausgearbeitet, so dass das Projekt einen wesentlichen Beitrag zu einer grünen, nachhaltigen und kreislauforientierten Wasserstoffwirtschaft leisten wird.

Das Steinbeis Europa Zentrum unterstützt als Projektpartner die Kommunikation sowie die Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse. Es kümmert sich um die Definition von Forschungs- und Marktbedarfen, um die geistigen Eigentumsrechte und Technologietransfer und um die Replikation und Geschäftsmodellierung.

Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont Europa und vereint 16 Partner aus Griechenland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Italien und Marokko.

Quelle: Steinbeis Europa Zentrum Redaktion: von Henry Hensel, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Marokko Deutschland Frankreich Griechenland Italien Österreich Spanien Vereinigtes Königreich (Großbritannien) EU Themen: Energie Innovation Umwelt u. Nachhaltigkeit

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