StartseiteLänderMultilateralesUNESCOUNESCO-Netzwerk für Wissenschafts- und Innovationspolitik in Asien und Pazifik nimmt Arbeit wieder auf

UNESCO-Netzwerk für Wissenschafts- und Innovationspolitik in Asien und Pazifik nimmt Arbeit wieder auf

Berichterstattung weltweit

Mit einem Online-Treffen am 16. und 17. März hat das bereits 1988 gegründete Netzwerk für Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik in Asien und im Pazifik seine Arbeit nach längerer Inaktivität wieder aufgenommen. Diverse Maßnahmen zur Förderung von Forschung und Innovation auf regionaler und Länderebene werden folgen.

10 Jahre nach dem letzten Treffen des Science Technology Engineering Innovation Policy Asia and the Pacific Network (STEPAN) nahmen mehr als 50 Expertinnen und Experten für Wissenschaft, Technik, Technologie und Innovation (SETI) aus 16 Mitgliedsstaaten in Asien und dem Pazifikraum an einer zweitägigen Diskussion zur Wiederbelebung des Netzwerks teil.

Die Wiederaufnahme der Arbeit wird angetrieben durch die steigende Nachfrage nach regionalem Austausch und Interaktion in aufstrebenden Bereichen wie Open Science. Zudem soll das Netzwerk die Umsetzung der am 1. September 2020 in einer Expertenkonsultation vereinbarten regionalen SETI-Strategie für Asien und den Pazifik unterstützen und einen gezielten Beitrag zur Beschleunigung der Umsetzung der Agenda 2030 Ziele in Asien und im Pazifik leisten. Ein besonderer Wert wird auf die Ziele 9 "Industrie, Innovation und Infrastruktur" und 17 "Partnerschaften zur Erreichung der Ziele" gelegt.

Das Treffen des STEPAN-Netzwerks verfolgte vier Hauptziele:

  • den Status der SETI-Politik auf nationaler Ebene ermitteln, u. a. in Bezug auf Schlüsselthemen wie Open Science, Sustainable Development Goals und die Forschungs- und Förderkultur;
  • einen neuen Aktionsplan zur SETI-Politik auf Länderebene entwickeln - um die Umsetzung dieser Schlüsselthemen zu ermöglichen;
  • regionale Programme und Pläne entwickeln, um bewährte Methoden auszutauschen und die Kapazitäten für die Förderung der SETI-Politik in Bereichen wie Open Science zu stärken;
  • die oben genannten Punkte in eine neue Strategie zur Wiederaufnahme von STEPAN als übergeordnetes Netzwerk zur regionalen Unterstützung und als Steuerungsmechanismus für die Umsetzung und Bewertung der SETI-Politik in der Region zu integrieren

Im Rahmen des Treffens hielt Dr. Mahesha Nadugala als Vertreter Sri Lankas einen Vortrag über das zukünftige Potenzial von STEPAN. Vertreter der UNESCO-Zentren in Malaysia und China diskutierten Perspektiven von Open Science und ein Beitrag aus Singapur untersuchte die Förderung der Wissenschaftskultur durch Bildung und Wissenschaftszentren.

Am zweiten Tag konzentrierte sich der STEPAN-Vorsitz auf das Thema Nachhaltigkeit und die Funktion von STEPAN, die Überprüfung und Aktualisierung der Statuten des Netzwerks und die Entwicklung eines neuen Aktionsplans, der den Mitgliedern zur endgültigen Genehmigung vorgelegt werden soll.

Das Netzwerk steht unter der Schirmherrschaft von UNESCO und unterstützt auf politischer Ebene die Implementierung und Evaluierung von SETI-Programmen.

Quelle: UNESCO Redaktion: von Anna März, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Brunei Darussalam China Indonesien Iran Japan Kambodscha Laos Malaysia Mongolei Philippinen Republik Korea (Südkorea) Singapur UNESCO Themen: Netzwerke sonstiges / Querschnittsaktivitäten Strategie und Rahmenbedingungen

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Ansicht von Seoul mit traditionellen koreanischen Häusern im Vordergrund und Wolkenkratzern im Hintergrund

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