StartseiteThemenDigitaler WandelFür attraktive Arbeitswelten der Zukunft: Deutsche und US-amerikanische Forschende vernetzten sich im Silicon Valley

Für attraktive Arbeitswelten der Zukunft: Deutsche und US-amerikanische Forschende vernetzten sich im Silicon Valley

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Zehn deutsche Forschungsnetzwerke der internationalen Kampagne „The Future of Work“, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Mai 2019 startete, warben vom 27.-29. Oktober 2019 auf dem Kongress „TransatlanticSync“ im Silicon Valley um internationale Partner für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Arbeit 4.0.

Rund 20 Forschende von insgesamt 11 deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten haben sich auf dem Kongress „TransatlanticSync“ im Silicon Valley mit namhaften US-amerikanischen Experten über ihre Forschungsprojekte und Lösungen für nachhaltige Arbeitswelten der Zukunft ausgetauscht, darunter Andreas von Bechtolsheim (Mitgründer von Sun Microsystems), John Hennessy (Vorsitzender von Alphabet) und Prof. Hal Varian (Chief Economist bei Google). Zu den „Innovationen made in Germany“ zählen unter vielen anderen Roboteranzüge für ältere Angestellte in der industriellen Produktion, Open Science-Projekte für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz und risikoarme Strategien für die Digitalisierung des Mittelstandes. Als vielversprechend gilt auch das Forschungsprojekt IntWash, das in den USA mit künstlicher Intelligenz und Automatisierung die Effizienz sowie den Umwelt- und Arbeitsschutz in gewerblichen Wäschereien verbessert – zum Beispiel, indem Greifarme mit Sensoren automatisch Skalpelle aus schmutziger Krankenhauswäsche entfernen.

Die Beteiligung am Kongress „Transatlantic Sync“ ist die zweite Etappe der aktuellen internationalen Forschungsmarketingkampagne „The Future of Work“ des BMBF, die der DLR Projektträger im Auftrag des Ministeriums inhaltlich und organisatorisch begleitet. Der Kongress bietet zehn exzellenten Forschungsnetzwerken aus Deutschland eine Plattform, ihre innovativen Projekte im Ausland zu präsentieren und sich weltweit mit starken Partnern zu vernetzen.

Der Kongress „TransatlanticSync“ wird auf Initiative von deutschen Nachwuchsforschenden der Stanford University und Ehemaligen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) veranstaltet. „Es geht darum, wie wir in Zukunft leben, und wie wir die Fragen unserer globalisierten Welt für unsere Arbeit beantworten wollen. Es braucht hierfür ein transatlantisches Bündnis der Besten und Engagiertesten, ein intelligentes Netzwerk mit Fokus auf Qualität“, so Esther Legant, Leiterin des transatlantischen Netzwerks KIT-LINK.

Institutsbesuche und Hintergrundgespräche mit Experten und Gründern im Silicon Valley Robotics Lab am 30. Oktober sowie im Virtual Human Interaction Lab der Stanford University am 31. Oktober rundeten die Delegationsreise der zehn Forschungsnetzwerke aus Deutschland ab. Durch die Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Arbeit 4.0 möchte das BMBF den Menschen Antworten darauf geben, wie ihre Arbeitsplätze gestaltet sind, wenn Mensch und Maschine in Zukunft enger zusammenarbeiten und Roboter und Künstliche Intelligenz noch stärker als schon heute zu unserer Arbeitswelt gehören. Ob in der Industrie, in der Pflege oder auch in der Landwirtschaft: Zufriedenheit, Arbeitsschutz und soziale Sicherung in den digitalen Arbeitswelten werden dabei genauso in den Blick genommen wie nachhaltige digitale Unternehmensmodelle, Lösungen gegen den Fachkräftemangel sowie Ressourcen- und Energieeffizienz.

Quelle: DLR Projektträger/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: USA Themen: Information u. Kommunikation Innovation Netzwerke

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