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Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von deutsch-französischen Projekten zum Thema Künstliche Intelligenz

Stichtag: 21.12.2020 Programmausschreibungen

Richtlinie zur Förderung von deutsch-französischen Projekten zum Thema Künstliche Intelligenz vom 1. Oktober 2020 (Bundesanzeiger vom 23.10.2020)

Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an aktuellen Herausforderungen im Forschungs- und Anwendungsfeld der KI ausgerichtet. Die Projektkonsortien sollen vorrangig mindestens eine der im Folgenden genannten Fragestellungen bearbeiten:

  • Verteilte KI, wie z. B. verteiltes Lernen oder Edge-Computing
  • Grüne KI, für geringeren Ressourcenverbrauch, z. B. Algorithmen, die weniger Energie, weniger Speicher und ­weniger Kommunikationsbandbreite benötigen
  • Hybride KI, z. B. die Kombination von maschinellem Lernen und Wissen
  • KI in anderen Wissenschaften, z. B. KI und numerische Simulationen, KI und Physik, KI und Chemie, etc.
  • Vertrauenswürdige KI, z. B. zertifizierbare, erklärbare oder interpretierbare Modelle und Verarbeitungspipelines
  • KI für Spitzentechnologien, z. B. Dialogsysteme für den Medienzugang

Die Forschungsarbeiten sollen weiterhin vorrangig auf die folgenden Branchen/Anwendungsfelder ausgerichtet sein:

  • Mobilität und Transport
  • Logistik und Dienstleistungen
  • Energie (insbesondere erneuerbare Energie)
  • Umwelt und Ressourcenschutz
  • Intelligente Industrie und Produktionstechnologien
  • Smart Health
  • Robotik
  • Gesellschaft

Da diese Fördermaßnahme sowohl die initiale Entwicklung innovativer Technologien als auch die integrierenden ­Aspekte einer Technologieentwicklung von querschnitthafter Bedeutung adressiert, bei denen eine konvergente Lösung zur Nutzung der Anwendungspotenziale erforderlich ist, wird eine Förderung in zwei Förderlinien vorgesehen:

  • Förderlinie A: Forschungskooperationen: Diese Förderlinie dient der Stärkung deutsch-französischer Forschungspartnerschaften. Gefördert werden vorrangig bilaterale Forschungsvorhaben von zwei oder mehr wissenschaftlichen Partnern.
  • Förderlinie B: FuE-Vorhaben: Gefördert werden Verbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft, die zum Ziel haben, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in bilateraler Zusammenarbeit mit Partnern aus der Französischen Republik durchzuführen, die möglichst technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind und zu einer innovativen Anwendung von KI-Methoden in der Praxis führen.

Die beantragte Förderung der deutschen und französischen Partner darf für Projekte der Förderlinie A insgesamt maximal 400.000 Euro und für Projekte der Förderlinie B insgesamt maximal 800.000 Euro betragen. Die Förderdauer für die Verbundvorhaben der Förderlinie A darf bis zu vier Jahre, die der Förderlinie B bis zu drei Jahre betragen.

Für die vorliegende Fördermaßnahme wurde von den beteiligten Förderorganisationen ein gemeinsamer englischsprachiger Bekanntmachungstext herausgegeben, der die inhaltliche Grundlage der vorliegenden Bekanntmachung bildet.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Software-intensive Systeme (GI-SIS) beauftragt. In Frankreich wird die Fördermaßnahme durch die Agence Nationale de la Recherche (ANR) betreut. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem nationalen Projektträger bis spätestens 21. Dezember 2020 die Projektskizze vorzu­legen.

Quelle: BMBF Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Frankreich Themen: Förderung Information u. Kommunikation

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