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Ideenwettbewerb für internationales Forschungsmarketing: Acht Konzepte ausgezeichnet

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Vernetzung und wissenschaftlicher Nachwuchs im besonderen Blickpunkt / Preisverleihung am 19. Mai 2020 in Berlin.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet im Rahmen des Ideenwettbewerbs für Internationales Forschungsmarketing insgesamt acht Institutionen aus. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erhält ein Preisgeld von 100.000 Euro, zudem werden sieben Institutionen mit jeweils 25.000 Euro für Pilot- oder weniger umfängliche Projekte prämiert.

Eine Jury aus Expertinnen und Experten aus der internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft, aus Kommunikation und Marketing sowie dem Wissenschaftsmanagement hob besonders die hohe Passgenauigkeit der Vorhaben zu den jeweiligen Einrichtungen, ihre strategische Einbettung in Internationalisierungsbestrebungen sowie ihre Vorbildwirkung hervor. Die Preisverleihung soll in feierlichem Rahmen während des BMBF-Forums „Research in Germany am 19. Mai 2020 in Berlin erfolgen.

Das Konzept der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Titel „Freiburg Rising Stars Academy“ zielt auf die Vernetzung der eigenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit hoch qualifizierten internationalen Promovierenden und Postdocs. So soll die Sichtbarkeit der acht Forschungsfelder der Universität in der internationalen Wissenschaftslandschaft verbessert werden. Das Konzept gliedert sich dazu in drei Module: die Rising Stars Conference, eine zunächst virtuelle und später reale Diskussionsfläche für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragen, das Programm Rising Star Residence, ein Forschungsaufenthalt für Gewinner eines Wettbewerbs, sowie die Plattform Connecting Rising Stars, um Alumni-Aktivitäten zu organisieren.

Weiterhin für ihre Projekte ausgezeichnet wurden

  • das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Berlin;
  • die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg;
  • das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Frankfurt/Main;
  • das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), Düsseldorf;
  • die Universität Siegen;
  • die Technische Hochschule Deggendorf und
  • die Westfälische Wilhelms-Universität Münster .

Die acht ausgezeichneten Konzepte sollen dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Attraktivität deutscher Forschungsstandorte international zu steigern und zum Beispiel hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen mit Deutschland oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen. Alle Preise werden aus Sondermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Der Ideenwettbewerb ist Teil der Initiative „Research in Germany“, dem zentralen Marketing für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. Die Initiative wird vom BMBF finanziert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der DFG, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Internationalen Büro des BMBF umgesetzt. Die fünfte und vorerst letzte Runde des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ wird im Mai 2020 ausgeschrieben.

Quelle: DFG Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Deutschland Global Themen: Förderung sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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