StartseiteLänderEuropaFrankreichVerbundprojekt: Transfer- und Qualifizierungsmethodik höchstintegrierter Elektronikkomponenten für die Automobil- und Automatisierungsindustrie -TRACE-; Teilvorhaben: Entwicklung eines Validierungs-Prozesses für Technologien und elektronische Produkte aus dem Konsumbereich für Anwendungen in der Automatisierung

Verbundprojekt: Transfer- und Qualifizierungsmethodik höchstintegrierter Elektronikkomponenten für die Automobil- und Automatisierungsindustrie -TRACE-; Teilvorhaben: Entwicklung eines Validierungs-Prozesses für Technologien und elektronische Produkte aus dem Konsumbereich für Anwendungen in der Automatisierung

Laufzeit: 11.04.2016 - 10.10.2019 Förderkennzeichen: 16ES0497
Koordinator: Siemens Aktiengesellschaft - Corporate Technology - CT REE ELM MES-DE

Die Trends und besonderen Anforderungen von Industrielösungen bergen aufgrund geringer Stückzahlen und den sehr spezifischen Anforderungen gegenüber dem Konsumerbereich die Gefahr, in Zukunft nicht mehr attraktiv für die Hersteller von Halbleitern und Mikrosystemen zu sein. Dies liegt vor allem daran, dass die Kosten auf die geringen Stückzahlen umgelegt werden. Ein vielversprechender Ansatz ist die Erforschung und Anwendung von Transferkonzepten, welche die Anwendung von kostengünstigen Konsumer-Komponenten aus der Massenproduktion für Siemens Produkte auch für sicherheitsrelevante Anwendungen in der Automatisierung und Fertigung erlauben. Besondere Bedeutung besitzen hier Komponenten für die Regel- und Leistungs-, Kommunikationselektronik, Sensorik und Aktorik. Wichtig für Siemens ist dabei eine frühzeitige Einbindung in den Designprozess der Zulieferer, um die erforderlichen Anforderungen für Industrieelektronik und Systeme sicher stellen zu können. Es werden zunächst die spezifischen Anforderungen an Industrieelektronik für die Automatisierungstechnik und Robotik, sowie an Automobilelektronik erstellt. Diese werden mit Eigenschaften von verfügbarer CE-Elektronik Komponenten und –Systemen im Rahmen von Gap-Analysen verglichen. Basierend auf diesen Analysen werden Design-Konzepte untersucht, welche in der Lage sind, die Lücken bzgl. den Anforderungen zu schließen. Die aufgebauten Module und Systeme werden getestet und validiert. Danach werden einzelne Technologie-Demonstratoren für die drahtlose Funkkommunikation, die Sensorvernetzung und Aktorvernetzung mit übergeordneter Regel-Elektronik aus CE Modulenaufgebaut und für die Anwendungsprofile getestet. Im Rahmen eines Gesamtdemonstrators für Automatisierung und Infrastruktur Services werden diese Module in Roboterarme integriert und auf Eignung für collaborative Zusammenarbeit hin validiert.

Verbund: Transfer- und Qualifizierungsmethodik höchstintegrierter Elektronikkomponenten für die Automobil- und Automatisierungsindustrie Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Österreich Frankreich Niederlande Schweden Themen: Förderung Information u. Kommunikation

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