FuE-Indikatoren

Indikator

Vereinigtes Königreich (Großbritannien)

Deutschland

OECD

Stand

Nationale FuE-Ausgaben [Mio. USD*]

53.953

141.300

1.447.828

2018

FuE-Ausgabenwachstum im Vergleich zum Vorjahr [Prozent]

5,7

5,1

5,7

2018

FuE-Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) [Prozent]

1,7

3,1

2,4

2018

Anteil der FuE-Ausgaben des Staates am BIP [Prozent]

0,5

0,9

0,6

2018

Anteil der FuE-Ausgaben der Wirtschaft am BIP [Prozent]

1,0

2,1

1,5

2018

Ausgaben für FuE in Unternehmen (BERD) [Mio. USD*]

36.454

97.334

1.022.083

2018

Anteil der öffentlich finanzierten Ausgaben für FuE in Unternehmen (direkter Förderanteil) [Prozent]

6,9

3,1

4,8

2018

Anteil der vom Ausland finanzierten Ausgaben für FuE in Unternehmen [Prozent]

13,0

6,3

8,6

2018/18/17

Ausgaben für FuE in Hochschulen (HERD) [Mio. USD*]

12.720

24.839

247.562

2018

Anteil der unternehmensfinanzierten Ausgaben für FuE in Hochschulen [Prozent]

4,5

13,5

6,2

2018

Ausgaben für FuE in außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtungen (GOVERD) [Mio. USD*]

3.581

19.126

143.706

2018

Anteil der unternehmensfinanzierten Ausgaben für FuE in außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtungen [Prozent]

2,8

9,9

3,6

2018

Anzahl der Forschenden (Vollzeitäquivalente)

305.795

433.685

5.075.075

2018/18/17

Anzahl der Forschenden (VZÄ) je 1000 Beschäftigte

9,4

9,7

8,6

2018/18/17

Anteil der Forschenden (VZÄ) in privaten Unternehmen [Prozent]

40,2

60,3

62,5

2018/18/17

Anteil internationaler Ko-Patente an Patentanmeldungen unter dem Vertrag über Patentzusammenarbeit (PCT) [Prozent](1)

26,4

16,6

7,7

2017

Tabelle 4: Indikatoren zu Forschung und Entwicklung (FuE)

Quelle: OECD Main Science and Technology Indicators 2020/1, Stand August 2020

(1) OECD Patents Statistics, Stand Juli 2020

* in laufenden Preisen, kaufkraftbereinigt

       

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FuE-Finanzierung

In den OECD-Ländern mit überwiegend hohem Einkommen finanziert meist die inländische Wirtschaft den größten Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung (OECD Gesamt 62 Prozent, Deutschland 66 Prozent). Die Anteile betragen für den Staat 25 bis 28 Prozent und für das Ausland etwa 6 bis 7 Prozent (OECD Gesamt und Deutschland).

In dem Vereinigten Königreich (Großbritannien) ist der Anteil der inländischen Wirtschaft bei der Finanzierung deutlich niedriger. Dies wird jedoch durch Investitionen von multinationalen Unternehmen ausgeglichen, dazu kommen Fördergelder der Europäischen Union. Diese beiden Faktoren tragen zusammen dazu bei, dass der Anteil des Auslandes bei der FuE-Finanzierung im Vereinigten Königreich deutlich höher ist als im OECD-Durchschnitt.

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FuE-Durchführung

Bei der Durchführung von Forschung und Entwicklung nehmen die Unternehmen in den OECD-Ländern meist eine dominante Rolle ein (Anteile für Deutschland und OECD Gesamt liegen bei 69 und 71 Prozent). Das Vereinigte Königreich weist hier sehr ähnliche Werte auf.

Im öffentlichen Sektor sind der OECD-Raum und in geringerem Maße auch Deutschland hochschulzentriert (Verhältnis von GOVERD zu HERD von etwa 35 : 65 bzw. 45 : 55). Im Vereinigten Königreich dominieren die Hochschulen noch stärker gegenüber den außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtungen (Verhältnis von GOVERD zu HERD von etwa 20 : 80 bzw. 1 : 4).

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Forschungs- und Förderorganisationen

Innerhalb des öffentlichen Forschungssektors hat die Bedeutung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen - üblicherweise als Public Sector Research Establishments (PSREs) bezeichnet - stark abgenommen. Einige Fachministerien, wie zum Beispiel das Verteidigungsministerium, haben eigene Forschungseinrichtungen (Defence Science and Technology Laboratory, Dstl). Mehrere bekannte Einrichtungen sind dem britischen Wirtschaftsministerium zugeordnet, wie das Met Office und das National Physical Laboratory (NPL), das britische Äquivalent zur deutschen Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Dazu gehört auch die britische Raumfahrtagentur UK Space Agency, die neben der Durchführung von Forschung und Entwicklung (FuE) selbst fördernd tätig wird. Unter Aufsicht der UK Atomic Energy Authority (UKAEA) führt das Culham Centre for Fusion Energy (CCFE) Forschungen durch, um Kernfusion als saubere Energiequelle der Zukunft nutzbar zu machen.

Das Vereinigte Königreich (Großbritannien) hat länger als die meisten anderen Länder gezögert, öffentlich finanzierte Einrichtungen für industrienahe Forschung (ähnlich wie Fraunhofer) einzurichten. Erst ab 2011 wurden die sogenannten CATAPULT-Zentren aufgebaut, die dem Wirtschaftsministerium unterstehen und die vor Allem mit kleinen und mittleren Unternehmen kooperieren sollen. Bisher wurden zehn Zentren zu den folgenden Themen eingerichtet: hochwertige Fertigungstechnologien (High Value Manufacturing Catapult (HVMC) mit sieben Zentren), Digitales (Digital Catapult, DC), Verbindungshalbleiter, Energiesysteme, erneuerbare Offshore-Energien, Transportsysteme, Zukunftsstädte, medizinische Entdeckungen, Zell- und Gentherapie sowie Anwendungen von Satellitentechnologien. 2018 entschied die Regierung, das Programm um fünf Jahre zu verlängern und auszubauen (siehe Ergebnisse von Evaluierungen).

Eine längere Tradition als CATAPULT haben einige der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die den Forschungsräten (s. unten) unterstellt sind. Dazu zählen die NERC-Forschungszentren des Natural Environment Research Council, die Meeres- und Polarforschung sowie geologische Forschungen betreiben. Auch der Medical Research Council hat eigene MRC-Institute und Zentren eingerichtet, die allerdings teilweise mit Universitäten verbunden sind.

Seit April 2018 werden die Aktivitäten der Förderorganisationen Research England und Innovate UK sowie die der sieben Forschungsräte (Research Councils) von der Dachorganisation United Kingdom Research and Innovation (UKRI) koordiniert, die ihren Vorgänger Research Councils UK (RCUK) ablöste. Derzeit vergeben alle unter UKRI zusammen geschlossenen Organisationen mehr als 6 Milliarden GBP an Fördermitteln pro Jahr. Während in vielen Ländern die Anzahl der zentralen Einrichtungen für die wettbewerbliche Förderung von FuE an Hochschulen auf ein bis zwei beschränkt ist, hält die Regierung auch nach der Reform von 2018 an dem Erhalt von sieben Forschungsräten fest, die folgende Disziplinen abdecken:

  • Physik und Ingenieurwissenschaften (Engineering and Physical Sciences Research Council, EPSCR);
  • Medizin (Medical Research Council, MRC);
  • Geisteswissenschaften und Künste (Arts and Humanities Research Council, AHRC);
  • Biotechnologie und Biowissenschaften (Biotechnology and Biological Sciences Research Council, BBSRC);
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Economic and Social Research Council, ESRC) sowie
  • Geo- und Umweltwissenschaften (Natural Environment Research Council, NERC).
  • Dazu kommt ein weiterer Rat, der für Forschungsinfrastrukturen zuständig ist (Science and Technology Facilities Council, STFC). 

Für interdisziplinäre Ausschreibungen schließen sich einzelne Forschungsräte zusammen.

Die wichtigste Fördereinrichtung für FuE in Unternehmen ist Innovate UK, die Nachfolgerin des 2007 gegründeten Technology Strategy Board. Das Ministerium für Internationalen Handel (Department for International Trade, DIT, Webseite für internationale Investoren, bis 2016 UK Trade and Investment, UKTI) wirbt um Investitionen von ausländischen Unternehmen in den Aufbau von Forschungslaboratorien.

Die Förderorganisation Research England hat im April 2018 die forschungsbezogenen Funktionen ihres Vorgängers, des Higher Education Funding Council for England (HEFCE) übernommen. Sie ist für institutionelle Forschungsfinanzierung an Hochschulen zuständig, die sich ebenfalls nach wettbewerblichen Qualitätskriterien („quality-related funding“) richtet (siehe unter Ergebnisse von Evaluierungen). Daneben leistet Research England fächer- und disziplinenübergreifende Forschungs- und Innovationsförderung für Hochschulen, so zum Beispiel durch die Mittelvergabe aus dem UK Research Partnership Investment Fund (UKRPIF) und dem Higher Education Innovation Fund (HEIF), der mit 210 Mio GBP ausgestattet ist.

Die institutionelle Forschungsfinanzierung für Hochschulen in den anderen Nationen des Vereinigten Königreichs wird von dem Higher Education Funding Council for Wales (HEFCW), dem Scottish Funding Council (SFC) und dem Department für Wirtschaft in Nordirland bereitgestellt.

Die traditionsreichen Akademien Royal Society (RS), Royal Academy of Engineering (RAE), British Academy (BA) sowie die Academy of Medical Sciences (AMS) vergeben in den von ihnen vertretenen Disziplinen ebenfalls wettbewerbliche Förderung für FuE an Hochschulen. In Schottland ist die Royal Society of Edinburgh (RSE) für alle Disziplinen zuständig.

Zusätzlich vergeben verschiedene Fachministerien Fördermittel, darunter das Ministerium für Internationale Entwicklung (Department for International Development, DFID), das Umweltministerium und das Gesundheitsministerium (Department of Health and Social Care, DHSC). Das Gesundheitsministerium finanziert auch das National Institute for Health Research (NIHR), welches FuE im National Health Service (NHS) fördert. Gleichzeitig treibt das NIHR innerhalb des NHS die Umsetzung der Forschungsergebnisse in praktische Anwendungen voran (siehe Fachliche Stärken Gesundheitsforschung).

Zudem sind viele gemeinnützige private Einrichtungen bei der Förderung von FuE aktiv, insbesondere im Gesundheitsbereich. Dazu zählen Cancer Research UK, die British Heart Foundation und Alzheimer’s Research UK (ARUK). Etwa 140 dieser Fördereinrichtungen sind in der Association of Medical Research Charities (AMRC) zusammen geschlossen. Der britische Wellcome Trust gehört dank internationaler Ausrichtung und stetig wachsender Fördermittel inzwischen zu den „Global Players“ bei der Förderung von Gesundheitsforschung. Zusätzlich hat der Wellcome Trust mit dem Wellcome Sanger Institute auf dem Wellcome Genome Gampus eine eigene Forschungseinrichtung aufgebaut und wird somit auch bei der Durchführung von FuE tätig.

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FuE im öffentlichen und privaten Sektor

Aktivitäten zur Forschung und Entwicklung (FuE) sind stark im sogenannten goldenen Dreieck („golden triangle“) London-Oxford-Cambridge konzentriert. Profile auf dem Smart Specialisation Hub for England zeigen über Indikatoren, dass die Forschungs- und Innovationsleistungen der drei Regionen weit über dem Durchschnitt liegen (Local Enterprise Partnership (LEP)-Profil London, LEP-Profil Oxfordshire sowie LEP-Profil Cambridge). Das Portal Kooperation International bietet ebenfalls ein Porträt zu der Hightech-Region Cambridge an.

Ähnlich wie in Kanada, Australien und den USA haben sich die britischen Universitäten, die besonderen Wert auf Forschung legen, in einem speziellen Verband zusammengeschlossen: Die sogenannte „Russell Group“ vertritt seit 2007 24 britische Forschungsuniversitäten. Die Ausgaben für FuE an britischen Hochschulen (HERD) betragen kaufkraftbereinigt weniger als die Hälfte der deutschen Ausgaben (11 Mrd. zu 25 Mrd. USD). Der britische Ansatz ist jedoch sehr personalintensiv: die Anzahl der Forschenden (Vollzeitäquivalente) an britischen Hochschulen liegt mit 171.988 um etwa 50 Prozent über der entsprechenden Anzahl an deutschen Hochschulen (115.000 Forschende).

Internationale Rankings können Hinweise auf Forschungs- und Innovationsstärke von Hochschulen geben. In dem Shanghai Ranking zu den Forschungsleistungen der Hochschulen sind zwei britische Universitäten unter den TOP 10 platziert und insgesamt acht britische Universitäten unter den TOP 100. Neben den untengenannten gehören außerdem die University of Edinburgh (Rang 31) und die University of Bristol (Rang 64) dazu. Sechs Hochschulen sind sowohl unter den TOP 100 des Shanghai Rankings als auch unter den TOP 100 des Reuters Innovation Rankings (RIR) gelistet (in Klammern Platzierung Shanghai-Ranking 2019Reuters Innovation Ranking (RIR) 2019 Top 100):

  • University of Cambridge (Rang 3/18)
  • University of Oxford (Rang 7/32)
  • University College London (UCL, Rang 15/31)
  • Imperial College London (Rang 23/10)
  • University of Manchester (Rang 33/49)
  • King’s College (Rang 51/99).

Im Vergleich zu den FuE-Ausgaben der Unternehmen in den anderen G7-Ländern verzeichnet das Vereinigte Königreich (Großbritannien) mit 16 Prozent den höchsten Anteil an Auslandsinvestitionen. Im Land haben viele multinationale Unternehmen, die meisten mit Hauptsitz in den USA, eine Forschungspräsenz aufgebaut. Besonders aktiv ist dabei die Pharma- und die Computerbranche (siehe unter Fachliche Stärken Gesundheitsforschung und Digitaler Wandel). Die einheimischen Unternehmen, die FuE durchführen, fallen dagegen eher in die Kategorie kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Unter den weltweit 50 größten FuE-Investoren gibt es nur zwei Unternehmen mit Hauptsitz im Vereinigten Königreich (Quelle: 2019 EU Industrial R&D Investment Scoreboard).

Eine Aufschlüsselung nach Sektoren und Branchen zeigt: Nach Hauptzweck des Unternehmens (Daten für 2016 „Expenditure in industry by main activity of the enterprise") liegt der Dienstleistungssektor mit 56,6 Prozent vor dem Produktionssektor mit einem Anteil von 41,4 Prozent (Zum Vergleich: In Deutschland, China, Japan und Südkorea hat der Produktionssektor jeweils einen Anteil von über 80 Prozent). Der britische Dienstleistungssektor wird dabei von professionellen FuE-und Wissenschaftsdienstleistern dominiert. 24 Prozent der Gesamtausgaben entfallen auf die Durchführung von FuE und weitere 8,4 Prozent auf wissenschaftliche und technische Unterstützung. Insgesamt wurden für diese Dienstleistungen 2016 über 10,2 Milliarden USD investiert. Im Produktionssektor ist demnach die wichtigste Branche der Motorfahrzeugbau mit 13,3 Prozent und sonstige Transportmittel mit 8,3 Prozent. Ein ganz anderes Bild ergibt sich allerdings wenn man die Daten nicht nach dem Hauptzweck des durchführenden Unternehmens sondern nach der inhaltlichen Ausrichtung der FuE erhebt (Daten für 2015 „Expenditure in industry by industry orientation"). In diesem Fall liegt der Produktionssektor mit 69 Prozent vorne, und dabei haben die Arzneimittel mit 20 Prozent den weitaus höchsten Anteil. Der Dienstleistungssektor kommt bei dieser Erhebungsmethode nur auf 27 Prozent, davon 4,8 Prozent für professionelle FuE-Dienstleister (Quelle: OECD Research and Development Expenditure in Industry 2019, ANBERD).

Das Vereinigte Königreich gehört zu den Ländern, die die Durchführung von FuE in Unternehmen intensiv fördern, wobei sowohl die direkte Förderung durch Zuschüsse und Kredite als auch steuerliche (indirekte) Förderung zum Einsatz kommen. Insgesamt gibt es nur eine kleine Gruppe von Ländern innerhalb der OECD (darunter Frankreich, Südkorea und die USA), die bei der Förderung noch aktiver sind (gemessen als Summe der Anteile der direkten und indirekten Förderung am Bruttoinlandsprodukt, siehe OECD STI Outlook 2018, Daten und Grafik).

Die Förderung öffentlich-privater Zusammenarbeit, vor allem die Kooperation der forschungsstarken Hochschulen mit Unternehmen, steht seit Jahrzehnten weit oben auf der politischen Agenda. Seit den siebziger Jahren wurden Wissenschaftsparks eingerichtet, von denen inzwischen über 100 in der United Kingdom Science Park Association (UKSPA) zusammengeschlossen sind. Die Parks verbinden über 4.000 Unternehmen mit Hochschulen. Der Dowling-Bericht („Dowling Review of Business-University Research Collaborations“) von 2015 gibt einen Überblick über weitere Maßnahmen und liefert Empfehlungen für Reformen. So wurde zur besseren Verzahnung von Hochschulen und privaten Unternehmen 2013 das National Centre for Universities and Business (NCUB) eingerichtet, das eine Schnittstelle zur Politik darstellt. Darüber hinaus ist das Knowledge Transfer Network (KTN) tätig. Förderung für Kooperationen wird unter anderem von den Organisationen Innovate UK mit diversen Maßnahmen (z. B. Knowledge Transfer Partnerships, KTPs für die Entsendung von Forschende in Unternehmen) und Research England (UK Research Partnership Investment Fund (UKRPIF) Case Studies, Higher Education Innovation Fund, HEIF) bereitgestellt. In einer Hinsicht sind die Ergebnisse bislang jedoch unbefriedigend: Der Anteil der unternehmensfinanzierten Ausgaben für FuE in Hochschulen lag – wie seit dem Jahr 2001 – auch 2016 nach wie vor unter dem OECD-Durchschnitt (siehe FuE-Indikatoren).

Seit 2011 nutzt das Vereinigte Königreich mit der Einrichtung der außeruniversitären CATAPULT-Zentren einen neuen Ansatz, um die öffentlich-private Kooperation voranzutreiben (siehe vorheriger Abschnitt zu Forschungs- und Förderorganisationen).  Unter den sogenannten Sektorenabkommen verpflichtet sich die Wirtschaft zu verstärkten Investitionen und/oder zu neuen Kooperationen (siehe nächster Abschnitt).

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